DWS Investment GmbH

Frankfurt am Main

Jahresbericht 01.06.2021 bis 31.05.2022

Albatros Fonds
ISIN Nr.: DE0008486465

Anlageziel und Anlageergebnis im Berichtszeitraum

Ziel der Anlagepolitik ist die Erwirtschaftung eines möglichst hohen Wertzuwachses. Um dies zu erreichen, konzentriert der Fonds seine Investments auf Aktien und Anleihen aus dem Euroraum. Die Allokation der beiden Anlageklassen erfolgt nach einem strukturierten Investmentprozess. Im Geschäftsjahr bis Ende Mai 2022 verzeichnete der Fonds einen Wertrückgang von rund 3,4% je Anteil (in Euro).

Anlagepolitik im Berichtszeitraum

Die wesentlichen Risiken wurden im Berichtszeitraum in der Unsicherheit hinsichtlich des weiteren Verlaufs der Coronavirus-Pandemie* und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und Finanzmärkte und dem in den Industrieländern immer noch von Niedrigzinsen geprägten Anlageumfeld, sowie in der Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Geldpolitik der Zentralbanken und dem eskalierenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine gesehen.

Die Entwicklung an den internationalen Kapitalmärkten stand in den ersten sieben Monaten des Berichtszeitraums insbesondere unter dem Eindruck der Coronavirus- Pandemie und deren gesellschaftlichen sowie ökonomischen Folgen für die Weltgemeinschaft. Demgegenüber unterstützte die – angesichts der abgeschwächten Weltkonjunktur – extrem lockere Geldpolitik der Zentralbanken der Industrieländer die Kursentwicklung an den Finanzmärkten. Die Konjunkturaussichten hatten sich zunächst seit Jahresanfang 2021 verbessert, begünstigt durch die von der internationalen Staatengemeinschaft unternommenen Anstrengungen und Maßnahmenpakete mit dem Ziel, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise zu bewältigen, sowie durch die Zulassungen für COVID-19-Impfstoffe und die einsetzenden Impfkampagnen. Allerdings kam bei den Investoren in der Folgezeit zunehmend auch die Inflationsfrage auf, hervorgerufen u.a. durch die deutlich gestiegenen Preise an den Rohstoffmärkten, den Corona bedingten Konsum-Nachholbedarf sowie partielle Angebotsverknappung aufgrund von Lieferschwierigkeiten. Zudem dämpften die dynamische Ausbreitung des Coronavirus und dessen Mutanten sowie damit verbundene neue Beschränkungen die Konjunkturperspektiven. Seit dem ersten Quartal 2022 trübte vor allem die Eskalation des Russland/​Ukraine-Konflikts spürbar die Stimmung bei den Investoren ein und belastete die Kapitalmarkentwicklung weltweit.

ALBATROS FONDS
Wertentwicklung auf 5-Jahres-Sicht

* 5/​2017 = 100

Angaben auf Euro-Basis

Wertentwicklung nach BVI-Methode, d. h. ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages. Wertentwicklungen der Vergangenheit ermöglichen keine Prognose für die Zukunft.

Stand: 31.5.2022

ALBATROS FONDS
Wertentwicklung im Überblick

ISIN1 Jahr3 Jahre5 Jahre
DE0008486465-3,4%10,7%8,3%

Wertentwicklung nach BVI-Methode, d.h. ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages.

Wertentwicklungen der Vergangenheit ermöglichen keine Prognose für die Zukunft.

Stand: 31.5.2022

Angaben auf Euro-Basis

Innerhalb des Aktienportfolios wurden v. a. Titel aus dem Spektrum des Aktienindex Euro Stoxx 50 im Rahmen einer aktiv gemanagten quantitativen Aktienstrategie berücksichtigt. Zudem wird die Aktien-/​Rentenquote mittels Einsatz von Aktienindex-Futures dynamisch gesteuert. Im Berichtszeitraum lag die Aktienquote zeitweise über der strategischen Quote von 50%, aber auch temporär unterhalb bzw. nahe der strategischen Quote. Somit bot der Einsatz von Aktienindex-Futures auch die Möglichkeit, das Aktienmarktrisiko zu verringern.

Auf der Aktienseite war der Fonds hinsichtlich seiner Branchenallokation breit aufgestellt. Die internationalen Aktienbörsen zeichneten im Berichtszeitraum ein differenziertes Bild: Während die Aktienmärkte in den westlichen Industrieländern in den ersten sieben Monaten – begünstigt insbesondere durch die schnelle Erholung der Unternehmensgewinne – teils noch spürbare Kurszuwächse verbuchten, mussten diese in den ersten fünf Monaten des Jahres 2022 unter Schwankungen deutliche Kursrückschläge hinnehmen. Die Aktienmärkte der Emerging Markets entwickelten sich über den gesamten Berichtszeitraum schwach. Insbesondere der chinesische Aktienmarkt lag Ende Mai 2022 auf Jahressicht deutlich im Minus. Belastend auf die Entwicklung an den internationalen Aktienbörsen wirkten u.a. die Dynamik der Ausbreitung des Coronavirus und dessen Mutanten, die Regulierungsmaßnahmen der chinesischen Regierung, zuletzt insbesondere die eskalierende Russland/​ Ukraine-Krise. Hinzu kamen wieder aufgekommene Lieferengpässe, hervorgerufen durch härtere Sanktionen gegen Russland, aber auch zuletzt durch den Corona bedingten harten Lockdown in Shanghai.

Im Rentenbereich lag ein Anlageschwerpunkt auf europäischen Unternehmensanleihen. Mit dieser Ausrichtung partizipierte der Fonds an der Entwicklung v. a. der europäischen Rentenmärkte. Vor dem Hintergrund global hoher Verschuldung und sehr niedriger Zinsen kam es an den Anleihemärkten im Berichtsjahr bis Ende Mai 2022 unter Schwankungen zu Kursrückgängen bei einem spürbaren Anstieg der Anleiherenditen, aber auf immer noch historisch relativ niedrigen Renditeniveaus. Gleichwohl erreichten die Renditen von Staatsanleihen in vielen Ländern zuletzt teilweise Mehr-Jahres-Höchststände. Kerntreiber des Renditeanstiegs waren Erwartungen über die zukünftigen Inflationsraten, die in den letzten Wochen des Berichtszeitraums nach oben schnellten. Angesichts der deutlich gestiegenen Inflationsraten leitete die US-Notenbank (Fed) die Zinswende ein und erhöhte die US-Leitzinsen Mitte März und Anfang Mai 2022 um 0,75 Prozentpunkte auf eine Bandbreite von 0,50-1,00% p.a.

Wesentliche Quellen des Veräußerungsergebnisses

Die wesentlichen Quellen des Veräußerungsergebnisses waren überwiegend realisierte Gewinne aus Aktien und Futures sowie, wenn auch in geringem Umfang, realisierte Verluste aus Renten.

Informationen zu ökologischen und/​oder sozialen Merkmalen

Das Sondervermögen ist ein Produkt im Sinne des Artikels 6 der Verordnung (EU) 2019/​2088 (Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor).

Hinweis gemäß Artikel 7 der Verordnung (EU) 2020/​852 (Taxonomie):

Die diesem Finanzprodukt zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Die Coronakrise (COVID-19) stellt(e) auch für die Wirtschaft weltweit eine bedeutende Herausforderung und somit ein wesentliches Ereignis im Berichtszeitraum dar. Unsicherheiten hinsichtlich der Auswirkungen von COVID-19 sind für das Verständnis des Jahresabschlusses von Bedeutung. Weitere Details hierzu können den Ausführungen im Abschnitt „Hinweise“ entnommen werden.

Jahresbericht

Vermögensübersicht zum 31.05.2022

Bestand in EUR%-Anteil am
Fondsvermögen
I. Vermögensgegenstände
1. Aktien (Branchen):
Dauerhafte Konsumgüter1 759 873,0410,40
Finanzsektor1 390 191,328,21
Informationstechnologie1 308 290,287,73
Industrien1 135 280,426,70
Grundstoffe921 487,815,44
Hauptverbrauchsgüter745 707,814,40
Gesundheitswesen589 306,263,48
Energie576 102,783,40
Versorger344 820,502,04
Kommunikationsdienste187 671,471,11
Sonstige24 555,640,15
Summe Aktien:8 983 287,3353,06
2. Anleihen (Emittenten):
Institute2 812 312,9516,61
Unternehmen2 454 154,2014,49
Sonst. Finanzierungsinstitutionen1 985 773,6011,73
Regionalregierungen182 512,001,08
Sonstige95 213,000,56
Summe Anleihen:7 529 965,7544,47
3. Derivate137 900,000,81
4. Bankguthaben278 076,591,64
5. Sonstige Vermögensgegenstände17 109,250,10
II. Verbindlichkeiten
1. Sonstige Verbindlichkeiten-14 184,00-0,08
III. Fondsvermögen16 932 154,92100,00

Durch Rundung der Prozentanteile bei der Berechnung können geringfügige Rundungsdifferenzen entstanden sein.

Vermögensaufstellung zum 31.05.2022

Wertpapier-
bezeichnung
Stück
bzw
Whg.
in
1000
BestandKaufe/​
Zugänge
Verkaufe/​
Abgänge
KursKurswert
in EUR
%-Anteil am
Fondsermogen
im Berichitszeitraum
Börsengehandelte
Wertpapiere
16 513 253,0897,53
Aktien
adidas Reg.
(DE000A1EWWW0)
Stück59691EUR185,7600110 712,960,65
Adyen
(NL0012969182)
Stück101109EUR1 451,6000146 611,600,87
Air Liquide
(FR0000120073)
Stück1 211418EUR162,8600197 223,461,16
Airbus
(NL0000235190)
Stück1 944761169EUR110,0600213 956,641,26
Allianz
(DE0008404005)
Stück1 340307EUR196,2600262 988,401,55
Anheuser-Busch
InBev
(BE0974293251)
Stück1 9872211 004EUR52,4400104 198,280,62
ASML Holding
(NL0010273215)
Stück1 293242EUR548,1000708 693,304,19
AXA
(FR0000120628)
Stück6 5761 221EUR23,5950155 160,720,92
Banco Bilbao
Vizcaya
Argentaria Reg
(ES0113211835)
Stück27 27027 270EUR5,0820138 586,140,82
Banco Santander
Reg.
(ES0113900J37)
Stück60 56614 8429 978EUR3,0300183 514,981,08
BASF Reg.
(DE000BASF111)
Stück1 9861 129EUR51,4300102 139,980,60
Bayer
(DE000BAY0017)
Stück2 204EUR66,8700147 381,480,87
BMW Ord.
(DE0005190003)
Stück1 428EUR80,9400115 582,320,68
BNP Paribas
(FR0000131104)
Stück4 3277111 324EUR53,4900231 451,231,37
CRH
(IE0001827041)
Stück1 6571 943EUR38,595063 951,920,38
Deutsche Börse
Reg.
(DE0005810055)
Stück836EUR158,7000132 673,200,78
Deutsche
Post Reg.
(DE0005552004)
Stück2 5296421 431EUR38,505097 379,150,58
Deutsche Telekom
Reg.
(DE0005557508)
Stück9 8353 2443 981EUR19,0820187 671,471,11
ENEL
(IT0003128367)
Stück16 3945 822EUR6,075099 593,550,59
ENI
(IT0003132476)
Stück8 5623 305EUR14,3180122 590,720,72
EssilorLuxottica
(FR0000121667)
Stück81512666EUR150,6500122 779,750,73
EuroAPI
(FR0014008VX5)
Stück164164EUR13,57202 225,810,01
Flutter
Entertainment
(IE00BWT6H894)
Stück184352EUR114,000020 976,000,12
Groupe Danone
(C.R.)
(FR0000120644)
Stück1 7264321 415EUR55,110095 119,860,56
Hermes
International
(FR0000052292)
Stück109109EUR1 106,5000120 608,500,71
Iberdrola (new)
(ES0144580Y14)
Stück22 2631 935EUR11,0150245 226,951,45
Industria de
Diseño Textil
(ES0148396007)
Stück4 034EUR22,500090 765,000,54
Infineon
Technologies
Reg.
(DE0006231004)
Stück3 833971EUR29,2350112 057,760,66
ING Groep
(NL0011821202)
Stück7 6406 938EUR10,520080 372,800,47
Intesa Sanpaolo
(IT0000072618)
Stück36 50753 932EUR2,035074 291,750,44
Kering
(FR0000121485)
Stück2662920EUR503,9000134 037,400,79
KONE OYj
(FI0009013403)
Stück1 863869EUR47,750088 958,250,53
Koninklijke Ahold
Delhaize
(NL0011794037)
Stück4 5341 971EUR25,5050115 639,670,68
Koninklijke Philips
(NL0000009538)
Stück2 6352 0941 249EUR24,235063 859,230,38
Linde
(IE00BZ12WP82)
Stück1 837189EUR303,8500558 172,453,30
L’Oreal
(FR0000120321)
Stück85913063EUR330,0000283 470,001,67
LVMH Moët
Hennessy Louis
Vuitton (C.R.)
(FR0000121014)
Stück8634671EUR602,3000519 784,903,07
Mercedes-Benz
Group
(DE0007100000)
Stück3 4733 4733 775EUR66,1800229 843,141,36
Münchener Rück-
versicherungs-
Gesellschaft
Vink. Reg.
(DE0008430026)
Stück577183EUR227,3000131 152,100,77
Pernod-Ricard
(C.R.)
(FR0000120693)
Stück800480141EUR184,1000147 280,000,87
Prosus
(NL0013654783)
Stück2 160916171EUR48,2600104 241,600,62
Safran
(FR0000073272)
Stück922EUR96,820089 268,040,53
Sanofi
(FR0000120578)
Stück3 7914 1484 401EUR99,1400375 839,742,22
SAP
(DE0007164600)
Stück3 642542269EUR93,6100340 927,622,01
Schneider Electric
(FR0000121972)
Stück1 768315436EUR129,9800229 804,641,36
Siemens Reg.
(DE0007236101)
Stück2 085181EUR123,9000258 331,501,53
Stellantis
(NL00150001Q9)
Stück8 9398 939EUR13,9700124 877,830,74
TotalEnergies
(FR0000120271)
Stück8 126707EUR55,8100453 512,062,68
VINCI
(FR0000125486)
Stück1 748235EUR90,1500157 582,200,93
Volkswagen Pref.
(DE0007664039)
Stück426110EUR154,140065 663,640,39
Vonovia
(DE000A1ML7J1)
Stück698EUR35,180024 555,640,15
Verzinsliche
Wertpapiere
0,6250 % ABB
Finance
22/​31.03.24 MTN
(XS2463974571)
EUR100100%99,272099 272,000,59
0,0000 % Acea
21/​28.09.25 MTN
(XS2292486771)
EUR100%94,702094 702,000,56
0,8750 % Alfa
Laval Treasury
International
22/​18.02.26 MTN
(XS2444281260)
EUR100200100%95,213095 213,000,56
0,3750 %
Aroundtown
21/​15.04.27 MTN
(XS2421195848)
EUR100100%85,703085 703,000,51
0,1550 % Asahi
Group Holdings
20/​23.10.24
(XS2242747181)
EUR110%96,7090106 379,900,63
0,2500 % AT & T
19/​04.03.26
(XS2051361264)
EUR230%94,4790217 301,701,28
0,5000 % Banco
Santander
20/​04.02.27
(XS2113889351)
EUR200100%91,5570183 114,001,08
0,2500 % Bank
Nova Scotia
21/​01.11.28 MTN
(XS2381362966)
EUR200400200%86,5050173 010,001,02
0,2500 % Banque
Fédérative
Crédit Mut.
21/​29.06.28 MTN
(FR0014004750)
EUR200300100%89,2540178 508,001,05
0,0340 % Becton,
Dickinson & Co.
21/​13.08.25 MTN
(XS2375836553)
EUR120120%94,5140113 416,800,67
0,0000 %
Belfius Bank
19/​28.08.26 MTN
(BE6315719490)
EUR100%92,200092 200,000,54
0,3750 %
Belfius Bank
21/​08.06.27
MTN Reg S
(BE6328785207)
EUR200300100%90,8900181 780,001,07
0,3750 % BPCE
22/​02.02.26 MTN
(FR0014007VF4)
EUR200200%94,6010189 202,001,12
0,0000 % CCEP
Finance
Ireland 21/​06.09.25
(XS2337060607)
EUR100160%94,487094 487,000,56
0,1600 %
Comunidad
Aut¢noma
de Madrid
21/​30.07.28
(ES00001010G6)
EUR200350150%91,2560182 512,001,08
0,2500 %
Credit Suisse
(London Branch)
21/​05.01.26 MTN
(XS2345982362)
EUR250%92,2830230 707,501,36
2,1250 %
Credit Suisse
(London Branch)
22/​31.05.24 MTN
(XS2480543102)
EUR320320%100,3480321 113,601,90
0,7500 % Deutsche
Kreditbank
17/​26.09.24
(DE000GRN0016)
EUR100%98,664098 664,000,58
0,1000 % Deutsche
Pfandbriefbank
21/​02.02.26 MTN
(DE000A3H2ZX9)
EUR100%92,317092 317,000,55
1,5000 % Erste
Group Bank
22/​07.04.26 MTN
(AT0000A2WVQ2)
EUR100100%98,295098 295,000,58
1,8750 % Fresenius
22/​24.05.25 MTN
(XS2482872418)
EUR120120%99,9940119 992,800,71
1,0000 % General
Motors Financial
22/​24.02.35 MTN
(XS2444424639)
EUR220220%96,6640212 660,801,26
1,2500 % GSK
Consumer
Healthcare
22/​29.03.26 MTN
(XS2462324745)
EUR130130%97,8670127 227,100,75
0,3180 % Highland
Holdings
21/​15.12.26
(XS2406914346)
EUR140140%92,0100128 814,000,76
0,0000 % Howoge
Wohnungs.
21/​01.11.24 MTN
(DE000A3H3GE7)
EUR100100%95,970095 970,000,57
0,6250 % Infineon
Technologies
22/​17.02.25
(XS2443921056)
EUR100100%97,665097 665,000,58
0,0000 %
Instituto de
Credito Oficial
21/​30.04.25 MTN
(XS2412060092)
EUR160260100%97,0060155 209,600,92
0,0500 %
Jyske Bank
21/​02.09.26 MTN
(XS2382849888)
EUR100310210%93,682093 682,000,55
0,2500 %
KBC Groep
21/​01.03.27 MTN
(BE0002832138)
EUR200200%92,6460185 292,001,09
1,2500 % Kering
22/​05.05.25 MTN
(FR001400A5N5)
EUR200200%99,5250199 050,001,18
0,2500 %
LeasePlan
Corporation
21/​07.09.26 MTN
(XS2384269101)
EUR140240100%91,2770127 787,800,75
1,0000 % Linde
22/​31.03.2027
MTN
(XS2463961321)
EUR200200%96,3935192 787,001,14
0,3750 % L’Oreal
22/​29.03.24
(FR0014009EI0)
EUR200200%99,1980198 396,001,17
2,1790 % National
Grid
22/​30.06.2026 MTN
(XS2486461010)
EUR210210%100,1980210 415,801,24
0,4100 % National
Grid North America
22/​20.01.26 MTN
(XS2434710799)
EUR150150%94,1420141 213,000,83
1,8750 % PPG
Industries
22/​01.06.25
(XS2484339499)
EUR100100%99,896099 896,000,59
0,0000 % Royal
Schiphol Group
21/​22.04.25 MTN
(XS2333391303)
EUR140%95,1380133 193,200,79
2,1250 % RWE
22/​24.05.26 MTN
(XS2482936247)
EUR200200%99,8360199 672,001,18
0,5000 % Scania
CV
20/​06.10.23 MTN
(XS2236283383)
EUR100%99,108099 108,000,59
1,7500 %
Skandinaviska
Enskilda Banken
22/​11.11.26 MTN
(XS2478690931)
EUR200330130%99,5690199 138,001,18
1,8750 %
Sonate Bidco
22/​24.05.27 MTN
(FR001400AFL5)
EUR200200%98,9430197 886,001,17
0,1250 % Svenska
Handelsbanken
21/​03.11.26 MTN
(XS2404629235)
EUR210310100%92,7345194 742,451,15
0,1250 % TenneT
Holding 21/​09.12.27
MTN
(XS2348325221)
EUR220%90,4400198 968,001,18
0,2500 %
UBS Group
21/​03.11.26
(CH1142231682)
EUR200200%93,5590187 118,001,11
1,5000 % Visa
22/​15.06.2026
(XS2479941499)
EUR310310%99,3870308 099,701,82
0,2500 %
Volkswagen
Financial Services
22/​31.01.25 MTN
(XS2438615606)
EUR100230130%95,619095 619,000,56
Verbriefte
Geldmarkt-
instrumente
0,6440 %
Banco Bilbao
Vizcaya Argentaria
22/​26.11.25 MTN
(XS2485259670)
EUR200300100%101,4210202 842,001,20
2,1250 %
ING Groep
22/​23.05.2026
(XS2483607474)
EUR200200%99,8110199 622,001,18
Summe
Wertpapiervermögen
16 513 253,0897,53
Derivate
Bei den mit Minus
gekennzeichneten
Beständen handelt
es sich um
verkaufte
Positionen
Aktienindex-Derivate-21 400,00-0,13
(Forderungen /​
Verbindlichkeiten)
Aktienindex-
Terminkontrakte
EURO STOXX 50
JUN 22 (EURX)
EUR
Stück-260-21 400,00-0,13
Zins-Derivate159 300,000,94
(Forderungen /​
Verbindlichkeiten)
Zinsterminkontrakte
EURO-BOBL
JUN 22
(EURX)
EUR-80043 560,000,26
EURO-BUND
JUN 22
(EURX)
EUR-900115 740,000,68
Bankguthaben
und nicht
verbriefte
Geldmarkt-
instrumente
278 076,591,64
Bankguthaben278 076,591,64
Verwahrstelle
(täglich fällig)
EUR – GuthabenEUR251 183,58%100251 183,581,48
Guthaben in
Nicht-EU/​EWR-
Währungen
US DollarUSD28 853,51%10026 893,010,16
Sonstige
Vermögens-
gegenstände
17 109,250,10
ZinsansprücheEUR7 784,87%1007 784,870,05
Dividenden-/​
Ausschüttungs-
ansprüche
EUR4 410,44%1004 410,440,03
Quellensteuer-
ansprüche
EUR4 913,94%1004 913,940,03
Sonstige
Verbindlichkeiten
-14 184,00-0,08
Verbindlichkeiten
aus
Kostenpositionen
EUR-14 184,00%100-14 184,00-0,08
Fondsvermögen16 932 154,92100,00
Anteilwert71,59
Umlaufende
Anteile
236 523,101

Durch Rundung der Prozentanteile bei der Berechnung können geringfügige Rundungsdifferenzen entstanden sein.

Marktschlüssel

Terminbörsen

EURX= Eurex (Eurex Frankfurt/​Eurex Zürich)

Devisenkurse (in Mengennotiz)

per 31.05.2022
US DollarUSD1,072900= EUR 1

Während des Berichtszeitraums abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen

Käufe und Verkäufe in Wertpapieren, Investmentanteilen und Schuldscheindarlehen (Marktzuordnung zum Berichtsstichtag)

WertpapierbezeichnungStück
bzw. Whg.
in 1000
Käufe
bzw.
Zugänge
Verkäufe
bzw.
Abgänge
Börsengehandelte Wertpapiere
Aktien
Amadeus IT Group (ES0109067019)Stück285
Daimler Truck Hldg Jge Na (DE000DTR0CK8)Stück1 7361 736
Engie (FR0010208488)Stück6 478
Iberdrola Right (ES06445809M0)Stück24 19824 198
Universal Music Group (NL0015000IY2)Stück4 8944 894
Vivendi (FR0000127771)Stück4 8949 788
Vonovia Right (DE000A3MQB30)Stück698698
Verzinsliche Wertpapiere
0,2500 % A.N.Z. Banking Group 22/​17.03.25 PF (XS2456253082)EUR240240
0,5000 % AIB Group 21/​17.11.27 MTN Reg S (XS2343340852)EUR300
0,0000 % APRR 21/​19.06.28 MTN (FR0014006IV0)EUR100100
0,0100 % Asahi Group Holdings 21/​19.04.24 (XS2328980979)EUR120
0,3750 % AstraZeneca 21/​03.06.29 MTN (XS2347663507)EUR210
0,0000 % Bank Julius Baer21/​25.06.24 (CH1120418079)EUR210210
0,0100 % Banque Fédérative Crédit Mu. 21/​07.03.25 MTN (FR0014006XE5)EUR300300
0,5000 % BMW Finance 22/​22.02.25 MTN (XS2447561403)EUR230230
0,5000 % BPCE 19/​24.04.27 Reg S MTN (FR0013455540)EUR200
0,8750 % CA Immobilien Anlagen 20/​05.02.27 (XS2099128055)EUR100
0,0100 % Canadian Imperial Bank of Commerce 21/​07.10.26 PF (XS2393661397)EUR400400
0,1250 % Danfoss Finance I 21/​28.04.26 MTN (XS2332689418)EUR130
0,0000 % Danone 21/​01.12.25 MTN (FR0014003Q41)EUR200
0,0100 % Danske Mortgage Bank 21/​24.11.26 (XS2412105533)EUR400400
0,8750 % E.ON 22/​08.01.25 MTN (XS2463505581)EUR9090
0,1250 % E.ON 22/​18.01.26 MTN (XS2433244089)EUR200200
0,3610 % EEW Energy From Wate 21/​30.06.26 (XS2354685575).EUR200200
0,3750 % Elenia Verkko 20/​06.02.27 MTN (XS2113885011)EUR300
0,3750 % Emirates Telecom. Group 21/​17.05.28 MTN Reg S (XS2339427747)EUR100
0,2500 % ENEL Finance International 22/​17.11.25 Reg S (XS2432293673)EUR300300
0,1250 % Euronext 21/​17.05.26 (DK0030485271)EUR140
0,2500 % EWE 21/​08.06.28 MTN IHS (DE000A3E5L98)EUR280280
0,2500 % Fluvius System Operator 21/​14.06.28 MTN (BE0002803840)EUR300300
0,1250 % General Mills 21/​15.11.25 (XS2405467528)EUR130130
1,2500 % ING Group 22/​16.02.27 (XS2443920249)EUR200200
0,0000 % JDE Peet’s 21/​16.01.26 MTN (XS2354444023)EUR270270
0,2500 % JYSKE Bank 21/​17.02.28 MTN (XS2409134371)EUR370370
0,5000 % Kellogg 21/​20.05.29 (XS2343510520)EUR180
0,0100 % Korea Housing Finance 21/​29.06.26 Reg S (XS2355599353)EUR310310
0,0000 % LANXESS 21/​08.09.27 MTN (XS2383886947)EUR200200
0,3750 % LB Baden-Württemberg 21/​07.05.29 MTN (DE000LB2V5T1)EUR300
0,3750 % LEG Immobilien 22/​17.01.26 MTN (DE000A3MQNN9)EUR200200
0,3370 % Mitsubishi UFJ Financial Group 21/​08.06.27 MTN (XS2349788377)EUR240240
0,4060 % Morgan Stanley 21/​29.10.27 (XS2338643740)EUR280
2,1030 % Morgan Stanley 22/​08.05.26 (XS2446386356)EUR230230
0,2500 % National Grid 21/​01.09.28 MTN (XS2381853279)EUR190190
1,1250 % Nordea Bank 22/​16.02.27 MTN (XS2443893255)EUR160160
0,0000 % Novo Nordisk Finance (Netherlands) 21/​04.06.24 MTN (XS2348030268)EUR170
0,7500 % Novo Nordisk Finance (Netherlands) 22/​31.03.25 MTN (XS2441244535)EUR100100
0,2500 % OP Corporate Bank 21/​24.03.26 MTN (XS2320747285)EUR320
0,0000 % Orange 21/​29.06.26 MTN (FR00140049Z5)EUR200200
0,6250 % PostNL 19/​23.09.26 (XS2047619064)EUR130
0,0000 % PSA Banque France 21/​22.01.25 MTN (FR0014001JP1)EUR200
0,3750 % Sandvik 21/​25.11.28 MTN (XS2411720233)EUR130130
0,5000 % Santander Consumer Bank 22/​11.08.25 MTN (XS2441296923)EUR100100
0,1250 % SGS Nederland Holding 21/​21.04.27 MTN (XS2332234413)EUR100
0,6250 % Siemens Financieringsmaatsch. 22/​25.02.27 MTN (XS2446843430)EUR200200
0,0000 % Six Finance Luxembourg 20/​02.12.25 (ES0305523005)EUR200
0,3750 % Skandin. Enskilda Banken 20/​11.02.27 MTN (XS2115094737)EUR280
0,3750 % Skandinaviska Enskilda Banken 21/​21.06.28 MTN (XS2356049069)EUR370370
0,0000 % Snam 21/​15.08.25 MTN (XS2300208928)EUR166
0,0100 % Société Générale 21/​02.12.26 (FR0014006UI2)EUR300300
0,0500 % SpareBank 1 Boligkreditt 21/​03.11.28 PF (XS2404591161)EUR330330
0,1250 % Sparebank 1 Ostlandet 21/​03.03.28 MTN (XS2308586911)EUR250
0,8750 % Statnett 18/​08.03.25 MTN (XS1788494257)EUR140
0,0000 % Suez 21/​09.06.26 MTN (FR0014002C30)EUR200
0,0640 % Toyota Finance Australia 22/​13.01.25 MTN (XS2430285077)EUR120120
0,1250 % Toyota Motor Credit 21/​05.11.27 MTN Reg S (XS2338955805)EUR240
0,3750 % Transmission Fin Designa. Activity 21/​18.06.28 (XS2352405216)EUR290290
0,0100 % UBS (London Branch) 21/​29.06.26 MTN (XS2358287238)EUR210210
0,0100 % UBS 21/​31.03.26 MTN (XS2326546434)EUR260
0,7500 % Unilever Finance Netherlands B.V. 22/​28.02.26 MTN (XS2450200824)EUR160160
0,3750 % Verizon Communications 21/​22.03.29 (XS2320759538)EUR240
0,0000 % Volkswagen Financial Services 21/​12.02.25 MTN (XS2374595127)EUR160160
0,0000 % Volvo Treasury 21/​09.05.24 MTN (XS2402009539)EUR280280
0,0000 % Volvo Treasury 21/​18.05.26 MTN Reg S (XS2342706996)EUR120
0,0000 % Vonovia 21/​01.12.25 MTN (DE000A3MP4T1)EUR200200
0,0000 % Vonovia 21/​16.09.24 MTN (DE000A3E5MF0)EUR100100
1,3750 % Vonovia 22/​28.01.26 MTN (DE000A3MQS56)EUR100100
0,2500 % Wolters Kluwer 21/​30.03.28 (XS2324836878)EUR150
Verbriefte Geldmarktinstrumente
0,0000 % OMV 20/​16.06.23 MTN (XS2189614014)EUR120
0,0000 % Schneider Electric 20/​12.06.23 MTN (FR0013517711)EUR200
Nicht notierte Wertpapiere
Aktien
Iberdrola Right (ES06445809N8)Stück22 26322 263

Ertrags- und Aufwandsrechnung (inkl. Ertragsausgleich)

für den Zeitraum vom 01.06.2021 bis 31.05.2022

I. Erträge
1. Dividenden inländischer Aussteller
(vor Körperschaftsteuer)EUR90 228,39
2. Dividenden ausländischer Aussteller
(vor Quellensteuer)EUR219 129,15
3. Zinsen aus inländischen WertpapierenEUR2 427,24
4. Zinsen aus ausländischen Wertpapieren
(vor Quellensteuer)EUR15 658,46
5. Zinsen aus Liquiditätsanlagen im InlandEUR11,76
6. Abzug inländischer KörperschaftsteuerEUR-13 534,38
7. Abzug ausländischer QuellensteuerEUR-6 171,11
8. Sonstige ErträgeEUR3,17
Summe der ErträgeEUR307 752,68
II. Aufwendungen
1. Zinsen aus Kreditaufnahmen 1)EUR-4 017,60
davon:
BereitstellungszinsenEUR-126,72
2. VerwaltungsvergütungEUR-175 703,69
davon:
KostenpauschaleEUR-175 703,69
3. Sonstige AufwendungenEUR-585,45
davon:
Aufwendungen für Rechts- und BeratungskostenEUR-585,45
Summe der AufwendungenEUR-180 306,74
III. Ordentlicher NettoertragEUR127 445,94
IV. Veräußerungsgeschäfte
1. Realisierte GewinneEUR822 086,43
2. Realisierte VerlusteEUR-389 123,81
Ergebnis aus VeräußerungsgeschäftenEUR432 962,62
V. Realisiertes Ergebnis des GeschäftsjahresEUR560 408,56
1. Nettoveränderung der nichtrealisierten GewinneEUR-749 987,68
2. Nettoveränderung der nichtrealisierten VerlusteEUR-424 557,92
VI. Nichtrealisiertes Ergebnis des GeschäftsjahresEUR-1 174 545,60
VII. Ergebnis des GeschäftsjahresEUR-614 137,04

Hinweis: Die Nettoveränderung der nichtrealisierten Gewinne (Verluste) errechnet sich aus Gegenüberstellung der Summe aller nichtrealisierten Gewinne (Verluste) zum Ende des Geschäftsjahres und der Summe aller nichtrealisierten Gewinne (Verluste) zu Beginn des Geschäftsjahres. In die Summe der nichtrealisierten Gewinne (Verluste) fließen die positiven (negativen) Differenzen ein, die aus dem Vergleich der Wertansätze der einzelnen Vermögensgegenstände zum Berichtsstichtag mit den Anschaffungskosten resultieren.

Die nichtrealisierten Ergebnisse werden ohne Ertragsausgleich ausgewiesen.

1) Enthalten sind negative Zinsen auf Bankguthaben.

Entwicklungsrechnung für das Sondervermögen

I. Wert des Sondervermögens am Beginn
des GeschäftsjahresEUR18 093 852,44
1. Ausschüttung/​Steuerabschlag für das VorjahrEUR-116 000,69
2. Mittelzufluss (netto)EUR-438 896,47
a) Mittelzuflüsse aus AnteilscheinverkäufenEUR342 599,99
b) Mittelabflüsse aus AnteilscheinrücknahmenEUR-781 496,46
3. Ertrags- und AufwandsausgleichEUR7 336,68
4. Ergebnis des GeschäftsjahresEUR-614 137,04
davon:
Nettoveränderung der nichtrealisierten GewinneEUR-749 987,68
Nettoveränderung der nichtrealisierten VerlusteEUR-424 557,92
II. Wert des Sondervermögens am Ende des GeschäftsjahresEUR16 932 154,92

Verwendungsrechnung für das Sondervermögen

Berechnung der AusschüttungInsgesamtJe Anteil
I. Für die Ausschüttung verfügbar
1. Vortrag aus dem VorjahrEUR936 072,743,96
2. Realisiertes Ergebnis des GeschäftsjahresEUR560 408,562,37
3. Zuführung aus dem SondervermögenEUR0,000,00
II. Nicht für die Ausschüttung verwendet
1. Der Wiederanlage zugeführtEUR0,000,00
2. Vortrag auf neue RechnungEUR-1 371 124,06-5,80
III. GesamtausschüttungEUR125 357,240,53

Vergleichende Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre

Fondsvermögen
am Ende des
Geschäftsjahres EUR
Anteilwert EUR
202216 932 154,9271,59
202118 093 852,4474,62
202016 149 781,8563,33
201917 424 935,2066,21

Anhang gemäß § 7 Nr. 9 KARBV

Angaben nach der Derivateverordnung

Das durch Derivate erzielte zu Grunde liegende Exposure:

EUR 2 587 679,86

Angaben nach dem qualifizierten Ansatz:

Zusammensetzung des Vergleichsvermögens

50% BBG Euro Aggregate 1-3 Year Index, 50% STOXX Eurozone 50 (Net Return)

Potenzieller Risikobetrag für das Marktrisiko

kleinster potenzieller Risikobetrag%89,927
größter potenzieller Risikobetrag%113,868
durchschnittlicher potenzieller Risikobetrag%106,435

Die Risikokennzahlen wurden für den Zeitraum vom 01.06.2021 bis 31.05.2022 auf Basis der VaR-Methode der historischen Simulation mit den Parametern 99% Konfidenzniveau, 10 Tage Haltedauer unter Verwendung eines effektiven, historischen Beobachtungszeitraumes von einem Jahr berechnet. Als Bewertungsmaßstab wird das Risiko eines derivatefreien Vergleichsvermögens herangezogen. Unter dem Marktrisiko versteht man das Risiko, das sich aus der ungünstigsten Entwicklung von Marktpreisen für das Sondervermögen ergibt. Bei der Ermittlung des Marktrisikopotenzials wendet die Gesellschaft den qualifizierten Ansatz im Sinne der Derivate-Verordnung an.

Die durchschnittliche Hebelwirkung aus der Nutzung von Derivaten betrug im Berichtszeitraum 1,1, wobei zur Berechnung der Hebelwirkung die Bruttomethode verwendet wurde.

Sonstige Angaben

Anteilwert: EUR 71,59

Umlaufende Anteile: 236 523,101

Angabe zu den Verfahren zur Bewertung der Vermögensgegenstände:

Die Bewertung erfolgt durch die Verwahrstelle unter Mitwirkung der Kapitalverwaltungsgesellschaft. Die Verwahrstelle stützt sich hierbei grundsätzlich auf externe Quellen.

Sofern keine handelbaren Kurse vorliegen, werden Bewertungsmodelle zur Preisermittlung (abgeleitete Verkehrswerte) genutzt, die zwischen Verwahrstelle und Kapitalverwaltungsgesellschaft abgestimmt sind und sich so weit als möglich auf Marktparameter stützen. Diese Vorgehensweise unterliegt einem permanenten Kontrollprozess. Preisauskünfte Dritter werden durch andere Preisquellen, modellhafte Rechnungen oder durch andere geeignete Verfahren auf Plausibilität geprüft.

Die in diesem Bericht ausgewiesenen Anlagen werden nicht zu abgeleiteten Verkehrswerten bewertet.

Angaben zur Transparenz sowie zur Gesamtkostenquote:

Die Gesamtkostenquote belief sich auf 1,00% p.a. Die Gesamtkostenquote drückt die Summe der Kosten und Gebühren (ohne Transaktionskosten) einschließlich eventueller Bereitstellungszinsen als Prozentsatz des durchschnittlichen Fondsvolumens innerhalb eines Geschäftsjahres aus.

Für das Sondervermögen ist gemäß den Anlagebedingungen eine an die Kapitalverwaltungsgesellschaft abzuführende Pauschalgebühr von 1,00% p.a. vereinbart. Davon entfallen bis zu 0,15% p.a. auf die Verwahrstelle und bis zu 0,05% p.a. auf Dritte (Druck- und Veröffentlichungskosten, Abschlussprüfung sowie Sonstige).

Im Geschäftsjahr vom 1. Juni 2021 bis 31. Mai 2022 erhielt die Kapitalverwaltungsgesellschaft DWS Investment GmbH für das Investmentvermögen Albatros Fonds keine Rückvergütung der aus dem Sondervermögen an die Verwahrstelle oder an Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwendungserstattungen, bis auf von Brokern zur Verfügung gestellte Finanzinformationen für Research-Zwecke.

Die Gesellschaft zahlt von dem auf sie entfallenden Teil der Kostenpauschale mehr als 10% an Vermittler von Anteilen des Sondervermögens auf den Bestand von vermittelten Anteilen.

Die wesentlichen sonstigen Erträge und sonstigen Aufwendungen sind in der Ertrags- und Aufwandsrechnung dargestellt.

Die im Berichtszeitraum gezahlten Transaktionskosten beliefen sich auf EUR 4621,33. Die Transaktionskosten berücksichtigen sämtliche Kosten, die im Berichtszeitraum für Rechnung des Fonds separat ausgewiesen bzw. abgerechnet wurden und in direktem Zusammenhang mit einem Kauf oder Verkauf von Vermögensgegenständen stehen. Eventuell gezahlte Finanztransaktionssteuern werden in die Berechnung einbezogen.

Der Anteil der Transaktionen, die im Berichtszeitraum für Rechnung des Fondsvermögens über Broker ausgeführt wurden, die eng verbundene Unternehmen und Personen (Anteil von fünf Prozent und mehr) sind, betrug 6,99 Prozent der Gesamttransaktionen. Ihr Umfang belief sich hierbei auf insgesamt 2 596 652,00 EUR.

Angaben zur Mitarbeitervergütung

Die DWS Investment GmbH („die Gesellschaft“) ist eine Tochtergesellschaft der DWS Group GmbH & Co. KGaA („DWS KGaA“), Frankfurt am Main, einem der weltweit führenden Vermögensverwalter mit einer breiten Palette an Investmentprodukten und -dienstleistungen über alle wichtigen Anlageklassen sowie auf Wachstumstrends zugeschnittenen Lösungen.

Die DWS KGaA, an der die Deutsche Bank AG eine Mehrheitsbeteiligung hält, ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Infolge einer branchenspezifischen Regulierung gemäß OGAW V (fünfte Richtlinie betreffend bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) sowie gemäß § 1 und § 27 der deutschen Institutsvergütungsverordnung („InstVV“) findet die Vergütungspolitik und -strategie des Deutsche Bank-Konzerns („DB-Konzern“) keine Anwendung auf die Gesellschaft. Die DWS KGaA und ihre Tochterunternehmen („DWS-Konzern“ oder nur „Konzern“) verfügen über eigene vergütungsbezogene Governance-Regeln, Richtlinien und Strukturen, unter anderem einen konzerninternen DWS-Leitfaden zur Ermittlung von Mitarbeitern mit wesentlichem Einfluss auf Ebene der Gesellschaft sowie auf Ebene des DWS-Konzerns im Einklang mit den in der OGAW V und den Leitlinien der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde für solide Vergütungspolitiken („ESMA-Leitlinien“) aufgeführten Kriterien.

Governance-Struktur

Das Management des DWS-Konzerns erfolgt durch die DWS Management GmbH als Komplementärin der DWS KGaA. Die Geschäftsführung der Komplementärin besteht aus sechs Mitgliedern, die die Geschäftsführung („GF“) des Konzerns bilden. Die durch das DWS Compensation Committee („DCC“) unterstützte Geschäftsführung ist für die Einführung und Umsetzung des Vergütungssystems für Mitarbeiter verantwortlich. Dabei wird sie vom Aufsichtsrat der DWS KGaA kontrolliert, der ein Remuneration Committee („RC“) eingerichtet hat. Das RC unterstützt den Aufsichtsrat bei der Überwachung der angemessenen Ausgestaltung der Vergütungssysteme für die Konzernmitarbeiter. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der Auswirkung des Vergütungssystems auf das konzernweite Risiko-, Kapital- und Liquiditätsmanagement sowie die Übereinstimmung der Vergütungsstrategie mit der Geschäfts- und Risikostrategie des DWS-Konzerns.

Aufgabe des DCC ist die Entwicklung und Gestaltung von nachhaltigen Vergütungsrahmenwerken und Grundsätzen der Unternehmenstätigkeit, die Aufstellung von Empfehlungen zur Gesamtvergütung sowie die Sicherstellung einer angemessenen Governance und Kontrolle im Hinblick auf Vergütung und Zusatzleistungen für den Konzern. Das DCC legt quantitative und qualitative Faktoren zur Leistungsbeurteilung als Basis für vergütungsbezogene Entscheidungen fest und gibt Empfehlungen für die Geschäftsführung bezüglich des jährlichen Pools der variablen Vergütung und dessen Zuteilung zu verschiedenen Geschäftsbereichen und Infrastrukturfunktionen ab. Stimmberechtigte Mitglieder des DCC sind der Chief Executive Officer („CEO“), Chief Financial Officer („CFO“), Chief Operating Officer („COO“), und Global Head of HR. Der Head of Reward & Analytics ist nicht stimmberechtigtes Mitglied. Kontrollfunktionen wie Compliance, Anti-Financial Crime und Risk Management werden durch den CFO und den COO im DCC vertreten und sind im Hinblick auf ihre jeweiligen Aufgaben und Funktionen bei der Ausgestaltung und Umsetzung der Vergütungssysteme des Konzerns angemessen einbezogen. Damit soll einerseits sichergestellt werden, dass es durch die Vergütungssysteme nicht zu Interessenkonflikten kommt, und andererseits die Auswirkungen auf das Risikoprofil des Konzerns überprüft werden. Das DCC überprüft das Vergütungsrahmenwerk des Konzerns mindestens einmal jährlich. Dazu gehört die Überprüfung der für die Gesellschaft geltenden Grundsätze sowie eine Beurteilung, ob aufgrund von Unregelmäßigkeiten wesentliche Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen sind.

Das DCC wird von zwei Unter-Ausschüssen unterstützt: Dem DWS Compensation Operating Committee („COC“), das implementiert wurde, um das DCC bei der Überprüfung der technischen Gültigkeit, der Operationalisierung und der Genehmigung von neuen oder bestehenden Vergütungsplänen zu unterstützen. Dem Integrity Review Committee („IRC“), das eingerichtet wurde, um Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Aussetzung und dem Verfall von aufgeschobenen DWS-Vergütungselementen zu prüfen und darüber zu entscheiden.

Im Rahmen der jährlichen internen Überprüfung auf Ebene des DWS-Konzerns wurde festgestellt, dass die Ausgestaltung des Vergütungssystems angemessen ist und keine wesentlichen Unregelmäßigkeiten vorliegen.

Vergütungsstruktur

Für die Mitarbeiter der Gesellschaft gelten die Vergütungsstandards und -grundsätze der DWS-Vergütungspolitik, die jährlich überprüft wird. Im Rahmen der Vergütungspolitik verwendet der Konzern, einschließlich der Gesellschaft, einen Gesamtvergütungsansatz („GV“), der Komponenten für eine fixe („FV“) und variable Vergütung („VV“) umfasst.

Der Konzern stellt sicher, dass FV und VV für alle Kategorien und Gruppen von Mitarbeitern angemessen aufeinander abgestimmt werden. Die Strukturen und Ebenen des GV entsprechen den subdivisionalen und regionalen Vergütungsstrukturen, internen Zusammenhängen sowie Marktdaten und tragen zu einer einheitlichen Gestaltung innerhalb des Konzerns bei. Eines der Hauptziele der Konzernstrategie besteht darin, nachhaltige Leistung über alle Ebenen einheitlich anzuwenden und die Transparenz bei Vergütungsentscheidungen und deren Auswirkung auf Aktionäre und Mitarbeiter im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung des DWS-Konzerns zu erhöhen. Ein wesentlicher Aspekt der Konzern-Vergütungsstrategie ist die Schaffung eines langfristigen Gleichgewichts zwischen den Interessen von Mitarbeitern, Aktionären und Kunden.

Die fixe Vergütung entlohnt die Mitarbeiter entsprechend ihren Qualifikationen, Erfahrungen und Kompetenzen sowie den Anforderungen, der Bedeutung und dem Umfang ihrer Funktionen. Bei der Festlegung eines angemessenen Betrags für die fixe Vergütung werden das marktübliche Vergütungsniveau für jede Rolle sowie interne Vergleiche und geltende regulatorische Vorgaben herangezogen.

Mit der variablen Vergütung hat der Konzern ein diskretionäres Instrument an der Hand, mit dem er Mitarbeiter für ihre Leistungen und Verhaltensweisen zusätzlich entlohnen kann, ohne eine zu hohe Risikotoleranz zu fördern. Bei der Festlegung der VV werden solide Risikomaßstäbe durch Einbeziehung der Risikotoleranz des Konzerns, dessen Tragfähigkeit und Finanzlage sowie durch eine völlig flexible Politik im Hinblick auf die Gewährung bzw. „Nicht-Gewährung“ der VV angesetzt. Die VV besteht generell aus zwei Bestandteilen: der DWS-Komponente (im Englischen „Franchise Variable Compensation“ /​ „FVC“) und der „individuellen Komponente“. Es gibt weiterhin keine Garantien für eine VV im laufenden Beschäftigungsverhältnis.

Für das Geschäftsjahr 2021 wird die DWS-Komponente überwiegend anhand von drei Erfolgskennzahlen („Key Performance Indicators“ – „KPIs“) auf Ebene des DWS-Konzerns bestimmt: Bereinigte Aufwands-Ertrags-Relation („Cost Income Ratio“ – „CIR“), Nettomittelzuflüsse und ESG-Kriterien. Diese drei KPIs stellen wichtige Gradmesser für die Finanzziele des DWS-Konzerns dar und bilden dessen nachhaltige Leistung ab.

Daneben wird eine individuelle VV („IVV“) gewährt. Die IVV berücksichtigt zahlreiche finanzielle und nichtfinanzielle Faktoren. Dazu gehören der Vergleich mit der Referenzgruppe des Mitarbeiters und Überlegungen zur Mitarbeiterbindung.

Sowohl die DWS- als auch die individuelle Komponente der VV kann in bar oder in Form von aktienbasierten oder fondsbasierten Instrumenten im Rahmen der Konzern-Vereinbarungen in Bezug auf die aufgeschobene Vergütung ausgezahlt bzw. gewährt werden. Der Konzern behält sich das Recht vor, den Gesamtbetrag der VV, einschließlich der DWS-Komponente, auf null zu reduzieren, wenn gemäß geltendem lokalen Recht ein erhebliches Fehlverhalten, leistungsbezogene Maßnahmen, Disziplinarmaßnahmen oder ein nicht zufriedenstellendes Verhalten seitens eines Mitarbeiters vorliegen.

Festlegung der VV und angemessene Risikoadjustierung

Die VV-Pools des Konzerns werden einer angemessenen Anpassung der Risiken unterzogen, die die Adjustierung ex ante als auch ex post umfasst. Die angewandte robuste Methode soll sicherstellen, dass bei der Festlegung der VV sowohl der risikoadjustierten Leistung als auch der Kapital- und Liquiditätsausstattung des Konzerns Rechnung getragen wird. Die Ermittlung des Gesamtbetrags der VV orientiert sich primär an (i) der Tragfähigkeit des Konzerns (das heißt, was „kann“ der DWS-Konzern langfristig an VV im Einklang mit regulatorischen Anforderungen gewähren) und (ii) der Leistung (das heißt, was „sollte“ der Konzern an VV gewähren, um für eine angemessene leistungsbezogene Vergütung zu sorgen und gleichzeitig den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern).

Der Konzern hat für die Festlegung der VV auf Ebene der individuellen Mitarbeiter die „Grundsätze für die Festlegung der variablen Vergütung“ eingeführt. Diese enthalten Informationen über die Faktoren und Messgrößen, die bei Entscheidungen zur IVV berücksichtigt werden müssen. Dazu zählen beispielsweise Investmentperformance, Kundenbindung, Erwägungen zur Unternehmenskultur sowie Zielvereinbarungen und Leistungsbeurteilungen im Rahmen des „Ganzheitliche Leistung“-Ansatzes. Zudem werden Hinweise der Kontrollfunktionen und Disziplinarmaßnahmen sowie deren Einfluss auf die VV einbezogen.

Das DWS DCC verwendet im Rahmen eines diskretionären Entscheidungsprozesses finanzielle und nichtfinanzielle Kennzahlen zur Ermittlung differenzierter und leistungsbezogener VV-Pools für die Geschäfts- und Infrastrukturbereiche.

Nachhaltige Vergütung

Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsrisiken sind elementarer Bestandteil bei der Bestimmung der variablen Vergütung. Dementsprechend steht die DWS-Vergütungsrichtlinie mit den für den Konzern geltenden Nachhaltigkeitskriterien im Einklang. Dadurch schafft der DWS-Konzern Verhaltensanreize, die sowohl die Investoreninteressen als auch den langfristigen Erfolg des Unternehmens fördern. Relevante Nachhaltigkeitsfaktoren werden regelmäßig überprüft und in die Gestaltung der Vergütungsstruktur integriert.

Vergütung für das Jahr 2021

Trotz der anhaltenden Pandemie führte das vielfältige Angebot an Anlageprodukten und -lösungen zu neuen Rekordwerten beim Nettomittelaufkommen im Jahr 2021. Es war das dritte Jahr in Folge, in dem der DWS-Konzern seine Geschäftsergebnisse verbessern konnte und ein guter Start in Phase zwei der Unternehmensentwicklung (Transformation, Wachstum und Führung) in der die Organisation ihre strategischen Prioritäten effektiv umsetzen konnte.

Der verstärkte Fokus auf die Anlageperformance, die erhöhte Nachfrage der Anleger nach anvisierten Anlageklassen und nachhaltigen Anlagestrategien sowie erhebliche Beiträge aus strategischen Partnerschaften waren wesentliche Treiber für diesen Erfolg.

Vor diesem Hintergrund hat das DCC die Tragfähigkeit der VV für das Jahr 2021 kontrolliert und festgestellt, dass die Kapital- und Liquiditätsausstattung des Konzerns über den regulatorisch vorgeschriebenen Mindestanforderungen und dem internen Schwellenwert für die Risikotoleranz liegt.

Als Teil der im März 2022 für das Performance-Jahr 2021 gewährten VV wurde die DWS-Komponente allen berechtigten Mitarbeitern auf Basis der Bewertung der festgelegten Leistungskennzahlen gewährt. Die Geschäftsführung des DWS-Konzerns hat für 2021 unter Berücksichtigung der beträchtlichen Leistung der Mitarbeiter und in ihrem Ermessen einen Zielerreichungsgrad von 100% festgelegt.

Identifizierung von Risikoträgern

Im Einklang mit den Anforderungen des Kapitalanlagegesetzbuches in Verbindung mit den Leitlinien für solide Vergütungspolitiken unter Berücksichtigung der OGAW-Richtlinie der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde („ESMA“) hat die Gesellschaft, die einen wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil der Gesellschaft haben („Risikoträger“). Das Identifizierungsverfahren basiert auf der Bewertung des Einflusses folgender Kategorien von Mitarbeitern auf das Risikoprofil der Gesellschaft oder einen von ihr verwalteten Fonds: (a) Geschäftsführung/​Senior Management, (b) Portfolio-/​Investmentmanager, (c) Kontrollfunktionen, (d) Mitarbeiter mit Leitungsfunktionen in Verwaltung, Marketing und Human Resources, (e) sonstige Mitarbeiter (Risikoträger) mit wesentlichem Einfluss, (f) sonstige Mitarbeiter in der gleichen Vergütungsstufe wie sonstige Risikoträger, deren Tätigkeit einen Einfluss auf das Risikoprofil der Gesellschaft oder des Konzerns hat. Mindestens 40% der VV für Risikoträger werden aufgeschoben vergeben. Des Weiteren werden für wichtige Anlageexperten mindestens 50% sowohl des direkt ausgezahlten als auch des aufgeschobenen Teils in Form von aktienbasierten oder fondsbasierten Instrumenten des DWS-Konzerns gewährt. Alle aufgeschobenen Komponenten sind bestimmten Leistungs- und Verfallbedingungen unterworfen, um eine angemessene nachträgliche Risikoadjustierung zu gewährleisten. Bei einem VV-Betrag von weniger als EUR 50.000 erhalten Risikoträger ihre gesamte VV in bar und ohne Aufschub.

Zusammenfassung der Informationen zur Vergütung für die Gesellschaft für 2021¹⁾

Jahresdurchschnitt der Mitarbeiterzahl484
GesamtvergütungEUR91.151.926
Fixe VergütungEUR55.826.772
Variable VergütungEUR35.325.154
davon: Carried InterestEUR0
Gesamtvergütung für Senior Management2)EUR6.214.631
Gesamtvergütung für sonstige RisikoträgerEUR12.146.217
Gesamtvergütung für Mitarbeiter mit KontrollfunktionenEUR2.531.675

1) Vergütungsdaten für Delegierte, an die die Gesellschaft Portfolio- oder Risikomanagementaufgaben übertragen hat, sind nicht in der Tabelle erfasst.
2) „Senior Management“ umfasst nur die Geschäftsführung der Gesellschaft. Die Geschäftsführung erfüllt die Definition als Führungskräfte der Gesellschaft. Über die Geschäftsführung hinaus wurden keine weiteren Führungskräfte identifiziert.

Angaben gemäß Verordnung (EU) 2015/​2365 über die Transparenz von
Wertpapierfinanzierungsgeschäften (WpFinGesch.) und der Weiterverwendung sowie zur Änderung
der Verordnung (EU) Nr. 648/​2012 – Ausweis nach Abschnitt A

Im Berichtszeitraum lagen keine Wertpapierfinanzierungsgeschäfte gemäß der o.g. rechtlichen Bestimmung vor.

Hinweise

Wertentwicklung

Der Erfolg einer Investmentfondsanlage wird an der Wertentwicklung der Anteile gemessen. Als Basis für die Wertberechnung werden die Anteilwerte (=Rücknahmepreise) herangezogen, unter Hinzurechnung zwischenzeitlicher Ausschüttungen, die z.B. im Rahmen der Investmentkonten bei der DWS Investment GmbH kostenfrei reinvestiert werden; bei inländischen thesaurierenden Fonds wird die – nach etwaiger Anrechnung ausländischer Quellensteuer – vom Fonds erhobene inländische Kapitalertragsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag hinzugerechnet. Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt nach der BVI-Methode. Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine Prognosen für die Zukunft.

Darüber hinaus sind in den Berichten auch die entsprechenden Vergleichsindizes -soweit vorhanden – dargestellt. Alle Grafik- und Zahlenangaben geben den Stand vom 31. Mai 2022 wieder (sofern nichts anderes angegeben ist).

Verkaufsprospekte

Alleinverbindliche Grundlage des Kaufs ist der aktuelle Verkaufsprospekt einschließlich Anlagebedingungen sowie das Dokument „Wesentliche Anlegerinformationen“, die Sie bei der DWS Investment GmbH oder den Geschäftsstellen der Deutsche Bank AG und weiteren Zahlstellen erhalten.

Angaben zur Kostenpauschale

In der Kostenpauschale sind folgende Aufwendungen nicht enthalten:

a) im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Veräußerung von Vermögensgegenständen entstehende Kosten;

b) im Zusammenhang mit den Kosten der Verwaltung und Verwahrung evtl. entstehende Steuern;

c) Kosten für die Geltendmachung und Durchsetzung von Rechtsansprüchen des Sondervermögens.

Details zur Vergütungsstruktur sind im aktuellen Verkaufsprospekt geregelt.

Ausgabe- und Rücknahmepreise

Börsentäglich im Internet

www.dws.de

Gesonderter Hinweis für betriebliche Anleger:

Anpassung des Aktiengewinns wegen des EuGH-Urteils in der Rs. STEKO Industriemontage GmbH und der Rechtsprechung des BFH zu § 40a KAGG

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in der Rs. STEKO Industriemontage GmbH (C-377/​07) entschieden, dass die Regelung im KStG für den Übergang vom körperschaftsteuerlichen Anrechnungsverfahren zum Halbeinkünfteverfahren in 2001 europarechtswidrig ist. Das Verbot für Körperschaften, Gewinnminderungen im Zusammenhang mit Beteiligungen an ausländischen Gesellschaften nach § 8b Absatz 3 KStG steuerwirksam geltend zu machen, galt nach § 34 KStG bereits in 2001, während dies für Gewinnminderungen im Zusammenhang mit Beteiligungen an inländischen Gesellschaften erst in 2002 galt. Dies widerspricht nach Auffassung des EuGH der Kapitalverkehrsfreiheit.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 28. Oktober 2009 (Az. I R 27/​08) entschieden, dass die Rs. STEKO grundsätzlich Wirkungen auf die Fondsanlage entfaltet. Mit BMF- Schreiben vom 01.02.2011 „Anwendung des BFH-Urteils vom 28. Oktober 2009 – I R 27/​08 beim Aktiengewinn („STEKO-Rechtsprechung“)“ hat die Finanzverwaltung insbesondere dargelegt, unter welchen Voraussetzungen nach ihrer Auffassung eine Anpassung eines Aktiengewinns aufgrund der Rs. STEKO möglich ist.

Der BFH hat zudem mit den Urteilen vom 25.6.2014 (I R 33/​09) und 30.7.2014 (I R 74/​12) im Nachgang zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2013 (1 BvL 5/​08, BGBl I 2014, 255) entschieden, dass Hinzurechnungen von negativen Aktiengewinnen aufgrund des § 40a KAGG i. d. F. des StSenkG vom 23. Oktober 2000 in den Jahren 2001 und 2002 nicht zu erfolgen hatten und dass steuerfreie positive Aktiengewinne nicht mit negativen Aktiengewinnen zu saldieren waren. Soweit also nicht bereits durch die STEKO-Rechtsprechung eine Anpassung des Anleger-Aktiengewinns erfolgt ist, kann ggf. nach der BFH-Rechtsprechung eine entsprechende Anpassung erfolgen. Die Finanzverwaltung hat sich hierzu bislang nicht geäußert.

Im Hinblick auf mögliche Maßnahmen aufgrund der BFH-Rechtsprechung empfehlen wir Anlegern mit Anteilen im Betriebsvermögen, einen Steuerberater zu konsultieren.

Zweite Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II)

Bezüglich der gemäß § 101 Abs. 2 Satz 5 des Kapitalanlagegesetzbuches erforderlichen Angaben nach § 134c Abs. 4 des Aktiengesetzes verweisen wir auf die Informationen, die auf der DWS-Homepage unter „Rechtliche Hinweise“ (www.dws.de/​footer/​rechtliche-hinweise) gegeben werden.

Die Angaben zur Umschlagsrate des betreffenden Fondsportfolios werden auf der Website „dws.de“ bzw. „dws.com“ unter „Fonds-Fakten“ veröffentlicht. Sie finden diese auch unter folgender Adresse:

Albatros Fonds (https:/​/​www.dws.de/​gemischte-fonds/​de0008486465-albatros-fonds/​)

Russland/​Ukraine-Krise

Der eskalierende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine markiert einen dramatischen Wendepunkt in Europa, der unter anderem die Sicherheitsarchitektur und die Energiepolitik Europas nachhaltig beeinflussen und für erhebliche Volatilität sorgen dürfte. Allerdings sind die konkreten bzw. möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen der Krise auf die Konjunktur, einzelne Märkte und Branchen sowie die sozialen Implikationen angesichts der Unsicherheit zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Berichts nicht abschließend beurteilbar. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft des Sondervermögens setzt deshalb ihre Bemühungen im Rahmen ihres Risikomanagements fort, um diese Unsicherheiten bewerten und ihren möglichen Auswirkungen auf die Aktivitäten, die Liquidität und die Wertentwicklung des Sondervermögens begegnen zu können. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft ergreift alle als angemessen erachteten Maßnahmen, um die Anlegerinteressen bestmöglich zu schützen.

Coronakrise

Seit Januar 2020 hat sich das Coronavirus ausgebreitet und in der Folgezeit zu einer ernsten, wirtschaftlichen Krise geführt. Die dynamische Ausbreitung des Virus schlug sich mitunter in erheblichen Marktverwerfungen bei zugleich deutlich gestiegenen Volatilitäten nieder. Beschränkungen der Bewegungsfreiheit, wiederholte Lockdown-Maßnahmen, Produktionsstopps sowie unterbrochene Lieferketten übten großen Druck auf nachgelagerte wirtschaftliche Prozesse aus, so dass sich die weltweiten Konjunkturperspektiven erheblich eintrübten. An den Märkten waren zwischenzeitlich – u.a. durch Hilfsprogramme im Rahmen der Geld- und Fiskalpolitik sowie umfassende Impf- und Testkampagnen -zwar spürbare Erholungen und teils neue Höchststände zu beobachten. Dennoch sind die konkreten bzw. möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen der Krise auf die Konjunktur, einzelne Märkte und Branchen sowie die sozialen Implikationen angesichts der Dynamik der globalen Ausbreitung des Virus bzw. des Auftretens diverser Mutationen und des damit einhergehenden hohen Grads an Unsicherheit zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Berichts nicht verlässlich beurteilbar. Somit kann es weiterhin zu einer wesentlichen Beeinflussung des jeweiligen Sondervermögens kommen. Ein bedeutendes Maß an Unsicherheit besteht hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen der Pandemie, da diese von externen Faktoren wie etwa der Verbreitung des Virus sowie dessen Varianten und den von den einzelnen Regierungen und Zentralbanken ergriffenen Maßnahmen, der erfolgreichen Eindämmung der Entwicklung der Infektionsraten in Verbindung mit den Impfquoten und dem zügigen und nachhaltigen Wiederanlaufen der Konjunktur abhängig sind.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft des Sondervermögens setzt deshalb ihre Bemühungen im Rahmen ihres Risikomanagements fort, um diese Unsicherheiten bewerten und ihren möglichen Auswirkungen auf die Aktivitäten, die Liquidität und die Wertentwicklung des Sondervermögens begegnen zu können. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft ergreift alle als angemessen erachteten Maßnahmen, um die Anlegerinteressen bestmöglich zu schützen. In Abstimmung mit den Dienstleistern hat die Kapitalverwaltungsgesellschaft die Folgen der Coronakrise beobachtet und deren Auswirkungen auf das Sondervermögen und die Märkte, in denen dieses investiert, angemessen in ihre Entscheidungsfindung einbezogen. Zum Datum des vorliegenden Berichts wurden dem Sondervermögen gegenüber keine bedeutenden Rücknahmeanträge gestellt; Auswirkungen auf dessen Anteilscheingeschäft werden von der Kapitalverwaltungsgesellschaft kontinuierlich überwacht; die Leistungsfähigkeit der wichtigsten Dienstleister hat keine wesentlichen Beeinträchtigungen erfahren. In diesem Zusammenhang hat sich die Kapitalverwaltungsgesellschaft des Sondervermögens im Einklang mit zahlreichen nationalen Leitlinien nach Gesprächen mit den wichtigsten Dienstleistern (insbesondere hinsichtlich Verwahrstelle, Portfoliomanagement und Fondsadministration) davon überzeugt, dass die getroffenen Maßnahmen und Pläne zur Sicherstellung der Fortführung des Geschäftsbetriebs (u.a. umfangreiche Hygienemaßnahmen in den Räumlichkeiten, Einschränkungen bei Geschäftsreisen und Veranstaltungen, Vorkehrungen zur Gewährleistung eines verlässlichen und reibungslosen Ablaufs der Geschäftsprozesse bei Verdachtsfall auf eine Coronavirus-Infektion, Ausweitung der technischen Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten) die derzeit absehbaren bzw. laufenden operativen Risiken eindämmen und gewährleisten, dass die Tätigkeiten des Sondervermögens nicht unterbrochen werden.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Berichts liegen nach Auffassung der Kapitalverwaltungsgesellschaft weder Anzeichen vor, die gegen die Fortführung des Sondervermögens sprechen, noch ergaben sich für das Sondervermögen Liquiditätsprobleme.

 

Frankfurt am Main, den 6. September 2022

DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main

Die Geschäftsführung

Vermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresbericht des Sondervermögens Albatros Fonds – bestehend aus dem Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2021 bis zum 31. Mai 2022, der Vermögensübersicht und der Vermögensaufstellung zum 31. Mai 2022, der Ertrags- und Aufwandsrechnung, der Verwendungsrechnung, der Entwicklungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2021 bis zum 31. Mai 2022 sowie der vergleichenden Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre, der Aufstellung der während des Berichtszeitraums abgeschlossenen Geschäfte, soweit diese nicht mehr Gegenstand der Vermögensaufstellung sind, und dem Anhang – geprüft

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresbericht in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und ermöglicht es unter Beachtung dieser Vorschriften, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresberichts in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der DWS Investment GmbH unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresbericht

Die gesetzlichen Vertreter der DWS Investment GmbH sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresberichts, der den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresbericht es unter Beachtung dieser Vorschriften ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung des Jahresberichts zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresberichts sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, Ereignisse, Entscheidungen und Faktoren, welche die weitere Entwicklung des Investmentvermögens wesentlich beeinflussen können, in die Berichterstattung einzubeziehen. Das bedeutet u.a., dass die gesetzlichen Vertreter bei der Aufstellung des Jahresberichts die Fortführung des Sondervermögens durch die DWS Investment GmbH zu beurteilen haben und die Verantwortung haben, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung des Sondervermögens, sofern einschlägig, anzugeben.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresbericht als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresbericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresberichts relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der DWS Investment GmbH abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern der DWS Investment GmbH bei der Aufstellung des Jahresberichts angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen auf der Grundlage erlangter Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fortführung des Sondervermögens durch die DWS Investment GmbH aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresbericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass das Sondervermögen durch die DWS Investment GmbH nicht fortgeführt wird.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresberichts, einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresbericht die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresbericht es unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u.a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 6. September 2022

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

KupplerNeuf
WirtschaftsprüferWirtschaftsprüfer