Union Investment Privatfonds GmbH

Frankfurt am Main

Jahresbericht zum 31. März 2022

VR Sachsen Global Union

Kapitalverwaltungsgesellschaft:
Union Investment Privatfonds GmbH

WKN 532669
ISIN DE0005326698

Jahresbericht
01.04.2021 – 31.03.2022

Tätigkeitsbericht

Anlageziel und Anlagepolitik sowie wesentliche Ereignisse

Der VR Sachsen Global Union ist ein aktiv gemanagter, gemischter Fonds mit internationaler Ausrichtung. Der Anteil der zu erwerbenden Vermögensgegenstände ist nicht beschränkt, sodass das Fondsvermögen bis zu 100 Prozent in Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Bankguthaben oder Investmentfonds angelegt werden kann. Das Fondsvermögen wird je nach Marktsituation flexibel angelegt, was mit einem jederzeitigen Wechsel von Anlageschwerpunkten einhergehen kann. Der Einsatz von Derivaten zu Investitions- und Absicherungszwecken ist möglich. Der Fonds durfte nach seinen vormaligen Anlagebedingungen bis zum 21. Juli 2013 bis zu 50 Prozent des Fondsvermögens in Anteilen an Immobilien-Sondervermögen erwerben. Es können weiterhin Anteile an Immobilien-Sondervermögen, die vor dem 21. Juli 2013 erworben wurden, bis zu dieser Grenze gehalten werden. Der Fonds bildet keinen Wertpapierindex ab, und seine Anlagestrategie beruht auch nicht auf der Nachbildung der Entwicklung eines oder mehrerer Indizes. Die Anlagestrategie orientiert sich vielmehr an einem Vergleichsmaßstab, wobei versucht wird, dessen Wertentwicklung zu übertreffen. Das Fondsmanagement kann daher durch aktive Über- und Untergewichtung einzelner Werte auf Basis aktueller Kapitalmarkteinschätzungen wesentlich – sowohl positiv als auch negativ – von diesem Vergleichsmaßstab abweichen. Der Umfang, um den der Portfoliobestand vom Vergleichsmaßstab abweichen kann, wird durch die Anlagestrategie begrenzt. Hierdurch kann die Möglichkeit, die Wertentwicklung des Vergleichsmaßstabs zu übertreffen, begrenzt sein. Darüber hinaus sind Investitionen in Titel, die nicht Bestandteil des Vergleichsmaßstabes sind, jederzeit möglich. Ziel der Anlagepolitik ist es, neben der Erzielung marktgerechter Erträge, langfristig ein Kapitalwachstum zu erwirtschaften. Die Portfolioverwaltung des Sondervermögens ist auf die Union Investment Institutional GmbH, Weißfrauenstraße 7, 60311 Frankfurt am Main, ausgelagert. Sie trifft sämtliche damit einhergehenden Entscheidungen für den Fonds, insbesondere Entscheidungen über den Kauf und Verkauf der zulässigen Vermögensgegenstände.

Struktur des Portfolios und wesentliche Veränderungen

Der VR Sachsen Global Union investierte sein Fondsvermögen im abgelaufenen Berichtszeitraum überwiegend in Investmentfonds mit einem Anteil von zuletzt 83 Prozent. Dieser teilte sich in 59 Prozent Mischfonds, 14 Prozent Rentenfonds und jeweils 5 Prozent Aktienfonds und Immobilienfonds auf. Der Anteil an Liquidität betrug 17 Prozent des Fondsvermögens zum Ende des Berichtszeitraums.

Die im Fonds gehaltenen Mischfonds investierten ihr Vermögen überwiegend im globalen Raum mit zuletzt 43 Prozent des Fondsvermögens. Weiterhin investierten die Mischfonds zum Ende der Berichtsperiode in Europa mit 12 Prozent. Ergänzt wurde die regionale Aufteilung durch kleinere Engagements in Nordamerika und den aufstrebenden Volkswirtschaften (Emerging Markets). Die im Fonds gehaltenen Rentenfonds investierten ihr Vermögen überwiegend im globalen Raum mit zuletzt 61 Prozent des Rentenvermögens. Weiterhin investierten die Rentenfonds zum Ende der Berichtsperiode in Europa mit 39 Prozent. Kleinere Engagements in Aktienfonds und Immobilienfonds ergänzten die Investmentfondsaufteilung.

Wesentliche Risiken des Sondervermögens

Im VR Sachsen Global Union bestanden Marktpreisrisiken durch Investitionen in rentenorientierte Anlagen. Die Kurs- oder Marktwertentwicklung von Finanzprodukten hängt insbesondere von der Entwicklung der Kapitalmärkte ab, die wiederum von der allgemeinen Lage der Weltwirtschaft sowie den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern beeinflusst wird. Auf die allgemeine Kursentwicklung, insbesondere an einer Börse, können auch irrationale Faktoren wie Stimmungen, Meinungen und Gerüchte einwirken. Einen Teil seines Vermögens legte der Fonds in Zielfonds an. Die dadurch resultierenden Risiken standen im engen Zusammenhang mit den Risiken der in den Zielfonds enthaltenen Vermögensgegenstände und den entsprechenden Anlagestrategien dieser Zielfonds. Durch den Ausfall eines Ausstellers oder Kontrahenten können Verluste für das Sondervermögen entstehen. Das Ausstellerrisiko beschreibt die Auswirkung der besonderen Entwicklungen des jeweiligen Ausstellers, die neben den allgemeinen Tendenzen der Kapitalmärkte auf den Kurs eines Wertpapiers einwirken. Auch bei sorgfältiger Auswahl der Wertpapiere kann nicht ausgeschlossen werden, dass Verluste durch Vermögensverfall von Ausstellern eintreten. Das Kontrahentenrisiko beinhaltet das Risiko der Partei eines gegenseitigen Vertrages, mit der eigenen Forderung teilweise oder vollständig auszufallen. Dies gilt für alle Verträge, die für Rechnung eines Sondervermögens geschlossen werden. Die Gesellschaft hat die erforderlichen Maßnahmen getroffen, um die operationellen Risiken möglichst gering zu halten. Regelmäßig überprüft die Innenrevision die operationellen Risiken. Hinzu kommen erhöhte Risiken aus geopolitischen Konflikten wie beispielsweise einer Eskalation des Russland-Ukraine-Konfliktes, die zu wirtschaftlichen Sanktionen und entsprechenden Gegenreaktionen führen. Das hätte negative Folgen für die globale Konjunktur und würde die in hohem Maße exportabhängige deutsche Wirtschaft besonders belasten. Steigende Energiepreise könnten die ohnehin hohe Inflation weiter befeuern. Die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise setzte sich weiter fort. Dank der Entwicklung wirksamer Impfstoffe konnten großflächige Eindämmungsmaßnahmen mit negativen Auswirkungen auf die Konjunktur auslaufen gelassen und in der Folge weitgehend vermieden werden. Trotz der Ende 2021 weltweit auf Rekordzahlen ansteigenden Neuinfektionen durch die ansteckendere, aber weniger gefährliche Omikron-Variante blieb der Aufschwung intakt. Perspektivisch dürfte die Kapitalmarktrelevanz von Corona weiter abnehmen.

Fondsergebnis

Die wesentlichen Quellen des Veräußerungsergebnisses während der Berichtsperiode waren Gewinne aus der Realisierung von Anteilen an einem Aktienfonds der aufstrebenden Volkswirtschaften (Emerging Markets). Die größten Verluste wurden aus Anteilen an globalen Rentenfonds realisiert.

Die Ermittlung der wesentlichen Veräußerungsergebnisse erfolgte auf Basis transaktionsbedingter Auswertungen. Demzufolge kann es zu Abweichungen zu den in der Ertrags- und Aufwandsrechnung ausgewiesenen realisierten Gewinnen und Verlusten kommen.

Der VR Sachsen Global Union erzielte in der abgelaufenen Berichtsperiode einen Wertverlust von 0,06 Prozent (nach BVI-Methode).

Bei vorgenannten Angaben handelt es sich um die juristische Betrachtungsweise.

Vermögensübersicht

Kurswert
in EUR
% des
Fonds-
vermö-
gens 1)
I. Vermögensgegenstände
1. Investmentanteile – Gliederung nach Land/​Region
Aktienfonds
Global3.204.254,661,88
Asien1.693.937,341,00
Indexfonds
Deutschland3.053.500,001,80
Rentenfonds
Europa19.277.800,0011,34
Global5.142.490,773,02
Mischfonds
Global90.735.629,9053,36
Europa6.980.875,204,11
Emerging Markets3.397.262,942,00
Summe133.485.750,8178,51
2. Anteile an Immobilien-Investmentvermögen – Gliederung nach Land/​Region
Deutschland3.984.125,952,34
Europa3.686.960,002,17
Summe7.671.085,954,51
3. Bankguthaben29.108.230,0817,12
4. Sonstige Vermögensgegenstände42.054,440,02
Summe170.307.121,28100,16
II. Verbindlichkeiten-278.055,12-0,16
III. Fondsvermögen170.029.066,16100,00

1) Aufgrund von Rundungen können sich bei der Addition von Einzelpositionen der nachfolgenden Vermögensaufstellung abweichende Werte zu den oben aufgeführten Prozentangaben ergeben.

Entwicklung des Sondervermögens

EUREUR
I. Wert des Sondervermögens am Beginn des Geschäftsjahres156.576.069,71
1. Ausschüttung für das Vorjahr-1.007.272,20
2. Mittelzufluss (netto)14.826.623,70
a) Mittelzuflüsse aus Anteilscheinverkäufen26.471.580,70
b) Mittelabflüsse aus Anteilscheinrücknahmen-11.644.957,00
3. Ertragsausgleich/​Aufwandsausgleich27.571,35
4. Ergebnis des Geschäftsjahres-393.926,40
Davon nicht realisierte Gewinne1.329.695,87
Davon nicht realisierte Verluste-1.167.525,05
II. Wert des Sondervermögens am Ende des Geschäftsjahres170.029.066,16

Ertrags- und Aufwandsrechnung
(inkl. Ertragsausgleich) für den Zeitraum vom 1. April 2021 bis 31. März 2022

EUR
I. Erträge
1. Zinsen aus Liquiditätsanlagen im Inland-146.655,53
2. Erträge aus Investmentanteilen1.509.371,07
3. Sonstige Erträge95.154,70
Summe der Erträge1.457.870,24
II. Aufwendungen
1. Verwaltungsvergütung2.031.490,99
2. Sonstige Aufwendungen361.777,78
Summe der Aufwendungen2.393.268,77
III. Ordentlicher Nettoertrag-935.398,53
IV. Veräußerungsgeschäfte
1. Realisierte Gewinne1.025.929,81
2. Realisierte Verluste-646.628,50
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften379.301,31
V. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres-556.097,22
1. Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne1.329.695,87
2. Nettoveränderung der nicht realisierten Verluste-1.167.525,05
VI. Nicht Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres162.170,82
VII. Ergebnis des Geschäftsjahres-393.926,40

Verwendung der Erträge des Sondervermögens

Berechnung der Ausschüttung

EUR
insgesamt
EUR
je Anteil
I. Für die Ausschüttung verfügbar
1. Vortrag aus dem Vorjahr6.034.121,571,67
2. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres-556.097,22-0,15
II. Nicht für die Ausschüttung verwendet
1. Der Wiederanlage zugeführt22.022,220,01
2. Vortrag auf neue Rechnung4.372.028,201,21
III. Gesamtausschüttung1.083.973,930,30
1. Endausschüttung1.083.973,930,30
a) Barausschüttung1.083.973,930,30

Vergleichende Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre

Fondsvermögen
am Ende des
Geschäftsjahres
EUR
Anteilwert
EUR
31.03.2019138.497.317,6345,84
31.03.2020136.387.991,7842,30
31.03.2021156.576.069,7147,38
31.03.2022170.029.066,1647,06

Die Wertentwicklung des Fonds

RücknahmepreisWertentwicklung in % bei Wiederanlage der Erträge
EUR6 Monate1 Jahr3 Jahre10 Jahre
47,06-2,11-0,064,7019,89

Quelle: Union Investment, eigene Berechnung, gemäß BVI Methode. Die Tabelle veranschaulicht die Wertentwicklung in der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen.

Stammdaten des Fonds

VR Sachsen Global Union
Auflegungsdatum02.05.2001
FondswährungEUR
Erstrücknahmepreis (in Fondswährung)42,86
ErtragsverwendungAusschüttend
Anzahl der Anteile3.613.246,449
Anteilwert (in Fondswährung)47,06
AnlegerPrivate Anleger
Aktueller Ausgabeaufschlag (in Prozent)2,00
Rücknahmegebühr (in Prozent)
Verwaltungsvergütung p.a. (in Prozent)1,27
Mindestanlagesumme (in Fondswährung)

Vermögensaufstellung

ISIN
Gattungsbezeichnung
Stück bzw.Anteile
bzw. WHG
Bestand
31.03.22
Käufe
Zugänge
Verkäufe
Abgänge
KursKurswert
in EUR
%-Anteil
am Fonds-
vermögen
im Berichts-
zeitraum
im Berichts-
zeitraum
Anteile an Immobilien-Investmentvermögen
Gruppeneigene Investmentanteile
DE0009805507
UniImmo: Deutschland
ANT42.245,000,000,00EUR94,31003.984.125,952,34
DE0009805515
UniImmo: Europa
ANT68.000,000,000,00EUR54,22003.686.960,002,17
Summe der gruppeneigenen Investmentanteile7.671.085,954,51
Summe der Anteile an Immobilien-Investmentvermögen7.671.085,954,51
Investmentanteile
KVG-eigene Investmentanteile
DE000A2AR3S8
KCD-Union Nachhaltig MIX I
ANT47.989,000,000,00EUR104,06004.993.735,342,94
DE000A1C81J5
UniInstitutional Euro Reserve Plus
ANT80.000,000,000,00EUR98,81007.904.800,004,65
Summe der KVG-eigenen Investmentanteile12.898.535,347,59
Gruppeneigene Investmentanteile
LU0168092178
UniEuroKapital Corporates A
ANT129.000,000,000,00EUR35,66004.600.140,002,71
LU0383775318
UniRak Emerging Markets A
ANT20.637,0011.000,000,00EUR164,62003.397.262,942,00
Summe der gruppeneigenen Investmentanteile7.997.402,944,71
Gruppenfremde Investmentanteile
LU0278152862
ACATIS Fair Value Modulor Vermoegens-
verwaltungsfonds Nr.1
ANT496,00496,000,00EUR9.204,62004.565.491,522,69
DE000A1C5D13
ACATIS GANE Value Event Fonds
ANT290,000,000,00EUR23.517,22006.819.993,804,01
DE000A2PB663
Acatis Qilin Marco Polo Asien Fonds
ANT141,00141,000,00EUR12.013,74001.693.937,341,00
DE000A141WC2
Aramea Rendite Plus
ANT48.900,000,000,00EUR101,42004.959.438,002,92
DE000A0YAX64
DC Value One
ANT13.300,004.200,000,00EUR246,52003.278.716,001,93
LU0553171439
DJE – Zins & Dividende
ANT55.481,000,000,00EUR186,680010.357.193,086,09
LU0952573300
Flossbach von Storch – Multiple Opportunities II I
ANT55.452,000,000,00EUR178,88009.919.253,765,83
LU0399027886
Flossbach von Storch Bond Opportunities
ANT49.250,000,000,00EUR137,52006.772.860,003,98
FR0013534914
H2O Adagio SP
ANT51,000,000,00EUR3.589,2700183.052,770,11
DE0005933931
iShares Core DAX UCITS ETF DE
ANT25.000,0025.000,000,00EUR122,14003.053.500,001,80
IE00B2B36V48
Janus Henderson Balanced Fund/​Ireland
ANT205.000,000,000,00EUR24,95005.114.750,003,01
LU2114516706
Janus Henderson Fund – Global Multi-Strategy Fund
ANT484.500,00484.500,000,00EUR10,64615.158.035,453,03
LU0834815101
LRI OptoFlex
ANT4.200,000,000,00EUR1.506,47006.327.174,003,72
IE00BNCB5M86
Magna Umbrella Fund PLC – Magna New Frontiers Fund
ANT184.460,000,0091.180,00EUR17,37103.204.254,661,88
LU1004825508
MainFirst – Absolute Return Multi Asset
ANT27.800,000,000,00EUR104,72002.911.216,001,71
DE000A141UM5
MEAG EuroErtrag
ANT100.560,000,000,00EUR69,42006.980.875,204,11
LU0996527213
Phaidros Funds – Balanced F
ANT20.980,000,000,00EUR186,66003.916.126,802,30
LU0504448647
Phaidros Funds – Conservative B
ANT13.969,000,000,00EUR164,93002.303.907,171,36
DE000A1W9A85
Prisma Aktiv UI
ANT70.964,000,000,00EUR116,07008.236.791,484,84
DE000A0KEXM6
Siemens Balanced
ANT327.300,000,000,00EUR21,07006.896.211,004,06
DE000A14XPF5
Siemens Diversified Growth
ANT866.350,000,000,00EUR11,47009.937.034,505,84
Summe der gruppenfremden Investmentanteile112.589.812,5366,22
Summe der Anteile an Investmentanteilen133.485.750,8178,52
Summe Wertpapiervermögen141.156.836,7683,03
Bankguthaben, nicht verbriefte Geldmarktinstrumente und Geldmarktfonds
Bankguthaben
EUR-Bankguthaben bei:
DZ Bank AG Deutsche Zentral-GenossenschaftsbankEUR29.108.230,0829.108.230,0817,12
Summe der Bankguthaben29.108.230,0817,12
Summe der Bankguthaben, nicht verbriefte Geldmarktinstrumente und Geldmarktfonds29.108.230,0817,12
Sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus AnteilumsatzEUR42.054,4442.054,440,02
Summe sonstige Vermögensgegenstände42.054,440,02
Sonstige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus AnteilumsatzEUR-81.718,58-81.718,58-0,05
Sonstige VerbindlichkeitenEUR-196.336,54-196.336,54-0,12
Summe sonstige Verbindlichkeiten-278.055,12-0,17
Fondsvermögen170.029.066,16100,00
Durch Rundung der Prozent-Anteile bei der Berechnung können geringe Differenzen entstanden sein.
AnteilwertEUR47,06
Umlaufende AnteileSTK3.613.246,449
Bestand der Wertpapiere am Fondsvermögen (in %)83,03

Wertpapier-, Devisenkurse, Marktsätze

Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens sind auf Grundlage der nachstehenden Kurse/​Marktsätze bewertet:

WertpapierkurseKurse per 31.03.2022 oder letztbekannte
Alle anderen VermögensgegenständeKurse per 31.03.2022
DevisenkurseKurse per 31.03.2022

Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen

Käufe und Verkäufe in Wertpapieren, Investmentanteilen und Schuldscheindarlehen (Marktzuordnung zum Berichtsstichtag):

ISINGattungsbezeichnungStück bzw.Anteile
bzw. WHG
Volumen
in 1.000
Käufe
bzw.
Zugänge
Verkäufe
bzw.
Abgänge
Investmentanteile
Gruppenfremde Investmentanteile
DE000A0X7582ACATIS IfK Value Renten UIANT0,00118.388,00
FR0010929794H2O Adagio FcpANT0,0051,00
LU1442550205MFS Meridian Funds – Prudent Capital FundANT0,0056.950,00

Sonstige Erläuterungen

Informationen über Transaktionen im Konzernverbund

Wertpapiergeschäfte werden grundsätzlich nur mit Kontrahenten getätigt, die durch das Fondsmanagement in eine Liste genehmigter Parteien aufgenommen wurden, deren Zusammensetzung fortlaufend überprüft wird. Dabei stehen Kriterien wie die Ausführungsqualität, die Höhe der Transaktionskosten, die Researchqualität und die Zuverlässigkeit bei der Abwicklung von Wertpapierhandelsgeschäften im Vordergrund. Darüber hinaus werden die jährlichen Geschäftsberichte der Kontrahenten eingesehen.

Der Anteil der Wertpapiertransaktionen, die im Berichtszeitraum vom 1. April 2021 bis 31. März 2022 für Rechnung der von der Union InvestmentPrivatfonds GmbH verwalteten Publikumsfonds mit im Konzernverbund stehenden oder über wesentliche Beteiligungen verbundene Unternehmen ausgeführt wurden, betrug 7,17 Prozent. Ihr Umfang belief sich hierbei auf insgesamt 14.013.353.692,62 Euro.

Anhang gem. § 7 Nr. 9 KARBV

Angaben nach der Derivateverordnung

Das durch Derivate erzielte zugrundeliegende ExposureEUR0,00

Die Vertragspartner der Derivate-Geschäfte

n.a.

Vorstehende Positionen können auch reine Finanzkommissionsgeschäfte über börsliche Derivate betreffen, die zumindest aus Sicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bei der Wahrnehmung von Meldepflichten so berücksichtigt werden sollen, als seien sie Derivate.

Kurswert
Gesamtbetrag der i.Z.m. Derivaten von Dritten gewährten Sicherheiten:EUR0,00
Davon:
BankguthabenEUR0,00
SchuldverschreibungenEUR0,00
AktienEUR0,00
Bestand der Wertpapiere am Fondsvermögen (in %)83,03
Bestand der Derivate am Fondsvermögen (in %)0,00

Die Auslastung der Obergrenze für das Marktrisikopotential wurde für dieses Investmentvermögen gemäß der Derivateverordnung nach dem qualifizierten Ansatz anhand eines Vergleichsvermögens ermittelt.

Angaben nach dem qualifizierten Ansatz:

Potenzieller Risikobetrag für das Marktrisiko

Gemäß § 10 Derivateverordnung wurden für das Investmentvermögen nachstehende potenzielle Risikobeträge für das Marktrisiko im Berichtszeitraum ermittelt.

Kleinster potenzieller Risikobetrag: 1,24 %

Größter potenzieller Risikobetrag: 1,96 %

Durchschnittlicher potenzieller Risikobetrag: 1,52 %

Risikomodell, das gemäß § 10 Derivateverordnung verwendet wurde

– Monte-Carlo-Simulation

Parameter, die gemäß § 11 Derivateverordnung verwendet wurden

– Haltedauer: 10 Tage; Konfidenzniveau: 99%; historischer Beobachtungszeitraum: 1 Jahr (gleichgewichtet)

Zusammensetzung des Vergleichsvermögens

Gemäß der Derivateverordnung muss ein Investmentvermögen, das dem qualifizierten Ansatz unterliegt, ein derivatefreies Vergleichsvermögen nach § 9 der Derivateverordnung zugeordnet werden, sofern die Grenzauslastung nach § 7 Absatz 1 der Derivateverordnung ermittelt wird. Die Zusammensetzung des Vergleichsvermögens muss den Anlagebedingungen und den Angaben des Verkaufsprospektes und den wesentlichen Anlegerinformationen zu den Anlagezielen und der Anlagepolitik des Investmentvermögens entsprechen sowie die Anlagegrenzen des Kapitalanlagegesetzbuches mit Ausnahme der Ausstellergrenzen nach den §§ 206 und 207 des Kapitalanlagegesetzbuches einhalten.

Das Vergleichsvermögen setzt sich folgendermaßen zusammen

80% ICE BofA Euro Large Cap (EMUL) /​ 10% MSCI EUROPE /​ 10% MSCI WORLD ex EUROPE

Das durch Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäfte erzielte ExposureEUR0,00

Die Vertragspartner der Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäfte

n.a.

Kurswert
Gesamtbetrag der bei Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften von Dritten gewährten Sicherheiten:EUR0,00
Davon:
BankguthabenEUR0,00
SchuldverschreibungenEUR0,00
AktienEUR0,00

Zusätzliche Angaben zu entgegengenommenen Sicherheiten bei Derivaten

Emittenten oder Garanten, deren Sicherheiten mehr als 20% des Wertes des Fonds ausgemacht haben:

n.a.

Erträge aus Wertpapier-Darlehen inklusive der angefallenen direkten und indirekten Kosten und Gebühren inkl. ErtragsausgleichEUR0,00
Erträge aus Pensionsgeschäften inklusive der angefallenen direkten und indirekten Kosten und Gebühren inkl. ErtragsausgleichEUR0,00

Angaben zu § 35 Abs. 3 Nr. 6 Derivateverordnung

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft tätigt Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäfte selbst.

Sonstige Angaben

AnteilwertEUR47,06
Umlaufende AnteileSTK3.613.246,449

Angabe zu den Verfahren zur Bewertung der Vermögensgegenstände

Soweit ein Vermögensgegenstand an mehreren Märkten gehandelt wurde, war grundsätzlich der letzte verfügbare handelbare Kurs des Marktes mit der höchsten Liquidität maßgeblich.

Für Vermögensgegenstände, für welche kein handelbarer Kurs ermittelt werden konnte, wurde der von dem Emittenten des betreffenden Vermögensgegenstandes oder einem Kontrahenten oder sonstigen Dritten ermittelte und mitgeteilte Verkehrswert verwendet, sofern dieser Wert mit einer zweiten verlässlichen und aktuellen Preisquelle validiert werden konnte. Die dabei zugrunde gelegten Regularien wurden dokumentiert.

Für Vermögensgegenstände, für welche kein handelbarer Kurs ermittelt werden konnte und für die auch nicht mindestens zwei verlässliche und aktuelle Preisquellen ermittelt werden konnten, wurden die Verkehrswerte zugrunde gelegt, die sich nach sorgfältiger Einschätzung und geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ergaben. Unter dem Verkehrswert ist dabei der Betrag zu verstehen, zu dem der jeweilige Vermögensgegenstand in einem Geschäft zwischen sachverständigen, vertragswilligen und unabhängigen Geschäftspartnern getauscht werden könnte. Die dabei zum Einsatz kommenden Bewertungsverfahren wurden ausführlich dokumentiert und werden in regelmäßigen Abständen auf ihre Angemessenheit überprüft.

Anteile an inländischen Investmentvermögen, EG-Investmentanteile und ausländische Investmentanteile werden mit ihrem letzten festgestellten Rücknahmepreis oder bei ETFs mit dem aktuellen Börsenkurs bewertet.

Bankguthaben werden zum Nennwert und Verbindlichkeiten zum Rückzahlungsbetrag bewertet. Festgelder werden zum Nennwert bewertet und sonstige Vermögensgegenstände zu ihrem Markt- bzw. Nennwert.

Für Unternehmensbeteiligungen wird zum Zeitpunkt des Erwerbs als Verkehrswert der Kaufpreis einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Der Verkehrswert von Unternehmensbeteiligungen wird spätestens nach Ablauf von zwölf Monaten nach Erwerb bzw. nach der letzten Bewertung auf Grundlage der von den Gesellschaften oder Dritten nach gängigen Bewertungsverfahren ermittelten Unternehmenswerte beurteilt und erneut ermittelt.

Angaben zur Transparenz sowie zur Gesamtkostenquote

Die Gesamtkostenquote drückt sämtliche vom Investmentvermögen im Jahresverlauf getragenen Kosten und Zahlungen (ohne Transaktionskosten) im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoinventarwert des Investmentvermögens aus; sie ist als Prozentsatz auszuweisen.

Gesamtkostenquote2,03 %

Die Gesamtkostenquote stellt eine einzige Zahl dar, die auf den Zahlen des Berichtszeitraums vom 01.04.2021 bis 31.03.2022 basiert. Sie umfasst – gemäß EU-Verordnung Nr. 583/​2010 sowie § 166 Abs. 5 KAGB – sämtliche vom Investmentvermögen im Jahresverlauf getragenen Kosten und Zahlungen im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoinventarwert des Investmentvermögens. Die Gesamtkostenquote enthält nicht die Transaktionskosten. Sie kann von Jahr zu Jahr schwanken.

Die Gesamtkostenquote wird zudem in den wesentlichen Anlegerinformationen des Investmentvermögens gemäß § 166 Abs. 5 KAGB unter der Bezeichnung »laufende Kosten« ausgewiesen, wobei dort auch der Ausweis einer Kostenschätzung erfolgen kann. Die geschätzten Kosten können von der hier ausgewiesenen Gesamtkostenquote abweichen. Maßgeblich für die tatsächlich im Berichtszeitraum angefallenen Gesamtkosten sind die Angaben im Jahresbericht.

Erfolgsabhängige Vergütung in % des durchschnittlichen Nettoinventarwertes 1)0,00 %
An die Verwaltungsgesellschaft oder Dritte gezahlte Pauschalvergütungen inkl. ErtragsausgleichEUR-347.170,59
Davon für die Kapitalverwaltungsgesellschaft2,51 %
Davon für die Verwahrstelle19,07 %
Davon für Dritte78,42 %

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft erhält keine Rückvergütungen der aus dem Investmentvermögen an die Verwahrstelle und an Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwandserstattungen.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft gewährt sogenannte Vermittlungsfolgeprovision an Vermittler in wesentlichem Umfang aus der von dem Investmentvermögen an sie geleisteten Vergütung.

Ausgabeauf- und Rücknahmeabschläge, die dem Investmentvermögen für den Erwerb und die Rücknahme von Investmentanteilen berechnet wurden:

Für die Investmentanteile wurde dem Investmentvermögen K E I N Ausgabeaufschlag/​Rücknahmeabschlag in Rechnung gestellt.

Verwaltungsvergütungssatz für im Investmentvermögen gehaltene Investmentanteile

DE000A0KEXM6 Siemens Balanced (0,30 %)

DE000A0X7582 ACATIS IfK Value Renten UI (1,50 %)

DE000A0YAX64 DC Value Global Balanced (0,75 %)

DE000A1C5D13 ACATIS GANE Value Event Fonds (1,80 %)

DE000A1C81J5 UniInstitutional Euro Reserve Plus (0,10 %)

DE000A1W9A85 Prisma Aktiv UI (0,28 %)

DE000A14XPF5 Siemens Diversified Growth (0,45 %)

DE000A141UM5 MEAG EuroErtrag (0,40 %)

DE000A141WC2 Aramea Rendite Plus (0,95 %)

DE000A2AR3S8 KCD-Union Nachhaltig MIX I (0,60 %)

DE000A2PB663 Acatis Qilin Marco Polo Asien Fonds (1,30 %)

DE0005933931 iShares Core DAX UCITS ETF DE (0,15 %)

DE0009805507 UniImmo: Deutschland (n.a.)

DE0009805515 UniImmo: Europa (n.a.)

FR0010929794 H2O Adagio Fcp (0,35 %)

FR0013534914 H2O Adagio SP (0,35 %)

IE00BNCB5M86 Magna Umbrella Fund PLC – Magna New Frontiers Fund (1,75 %)

IE00B2B36V48 Janus Henderson Balanced Fund/​Ireland (0,80 %)

LU0168092178 UniEuroKapital Corporates A (0,60 %) 2)

LU0278152862 ACATIS Fair Value Modulor Vermoegensverwaltungsfonds Nr.1 (0,30 %)

LU0383775318 UniRak Emerging Markets A (1,20 %) 2)

LU0399027886 Flossbach von Storch Bond Opportunities (n.a.)

LU0504448647 Phaidros Funds – Conservative B (n.a.)

LU0553171439 DJE – Zins & Dividende (n.a.)

LU0834815101 LRI OptoFlex (0,70 %)

LU0952573300 Flossbach von Storch – Multiple Opportunities II I (n.a.)

LU0996527213 Phaidros Funds – Balanced F (n.a.)

LU1004825508 MainFirst – Absolute Return Multi Asset (n.a.)

LU1442550205 MFS Meridian Funds – Prudent Capital Fund (0,75 %)

LU2114516706 Janus Henderson Fund – Global Multi-Strategy Fund (1,00 %)

Wesentliche sonstige Erträge inkl. Ertragsausgleich 3)EUR0,00
Wesentliche sonstige Aufwendungen inkl. Ertragsausgleich 3)EUR-347.170,59
PauschalgebührEUR-347.170,59

In dem Posten Zinsen aus Liquiditätsanlagen im Inland werden negative Zinsen, die aus der Führung des Bankkontos resultieren, abgesetzt. Die Führung des Bankkontos bei der Verwahrstelle ist eine gesetzliche Verpflichtung des Investmentvermögens und dient der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Ferner können auch negative Zinsen aus Geldanlagen darin enthalten sein.

Transaktionskosten (Summe der Nebenkosten des Erwerbs (Anschaffungsnebenkosten) und der Kosten der Veräußerung der Vermögensgegenstände):EUR2.144,40

Angaben gemäß § 101 Abs. 2 Nr. 5 KAGB

Berücksichtigung der mittel- bis langfristigen Entwicklung der Gesellschaft bei der Anlageentscheidung (§ 134c Abs. 4 Nr. 3 AktG)

Wir sind überzeugt, dass die Nachhaltigkeit langfristig einen wesentlichen Einfluss auf die Wertentwicklung des Unternehmens haben kann. Unternehmen mit defizitären Nachhaltigkeitsstandards sind deutlich anfälliger für Reputationsrisiken, Regulierungsrisiken, Ereignisrisiken und Klagerisiken. Aspekte im Bereich ESG (Environmental, Social and Governance) können erhebliche Auswirkungen auf das operative Geschäft, auf den Marken- bzw. Unternehmenswert und auf das Fortbestehen der Unternehmung haben und sind somit wichtiger Bestandteil unseres Investmentprozesses. Insbesondere die Transformation eines Unternehmens hat bei uns einen hohen Stellenwert. Es gibt Unternehmen, bei denen für uns als nachhaltiger Investor keine Perspektiven erkennbar sind, die entweder ihr Geschäftsmodell nicht an nachhaltige Mindeststandards anpassen können oder wollen. Diese Unternehmen sind für uns als Investor schlicht uninteressant. Es gibt aber auch Unternehmen, die sich auf den Weg gemacht haben, um mit Blick auf Nachhaltigkeitskriterien besser zu werden oder ihr Geschäftsmodell anzupassen. Es ist für uns essenziell, auf diese Unternehmen zu setzen, die sich verbessern möchten, und sie durch Engagement auf diesem Weg zu begleiten.

Für die Berücksichtigung der mittel- bis langfristigen Entwicklung des Investments bei der Anlageentscheidung werden neben dem Geschäftsmodell der Zielgesellschaft insbesondere deren Geschäftsberichte und Finanzkennzahlen sowie sonstige Meldungen herangezogen, die Informationen zu finanziellen und nicht finanziellen Leistungen der Gesellschaft enthalten. Diese Kriterien werden in unserem Portfoliomanagement fortlaufend überwacht. Darüber hinaus berücksichtigt Union Investment im Interesse ihrer Kunden bei der Anlageentscheidung die gültigen BVI-Wohlverhaltensregeln und den Corporate Governance Kodex. Diese Richtlinien finden Anwendung in sämtlichen Fonds, bei denen Union Investment die vollständige Wertschöpfungskette im Investmentprozess verantwortet.

Angaben zum Einsatz von Stimmrechtsberatern (§ 134c Abs. 4 Nr. 4 AktG)

Den Einsatz von Stimmrechtsberatern beschreibt die Gesellschaft in den Abstimmungsrichtlinien (Proxy Voting Policy), welche unter folgendem Link zu finden ist: https:/​/​institutional.union-investment.de/​startseite-de/​Ueber-uns/​Richtlinien.html.

Angaben zur Handhabung von Wertpapierleihe (§134c Abs. 4 Nr. 5 AktG)

Die Handhabung der Wertpapierleihe im Rahmen der Mitwirkung in den Gesellschaften erfolgt gemäß den gesetzlichen Vorschriften nach §§200 ff. KAGB.

Angaben zum Umgang mit Interessenkonflikten im Rahmen der Mitwirkung in den Gesellschaften, insbesondere durch Ausübung von Aktionärsrechten (§134c Abs. 4 Nr. 5 AktG)

Den Umgang mit Interessenkonflikten im Rahmen der Mitwirkung beschreibt die Gesellschaft im Abschnitt 7 der Union Investment Engagement Policy, welche unter folgendem Link zu finden ist: https:/​/​institutional.union-investment.de/​startseite-de/​Ueber-uns/​Richtlinien.html.

Angaben zur Mitarbeitervergütung

Allgemeine Informationen über die grundlegenden Merkmale der Vergütungspolitik

In der Union Investment Privatfonds GmbH kommen Vergütungssysteme zur Anwendung, welche sich folgendermaßen untergliedern:

1) Tarif-Vergütungssystem

2) außertarifliches Vergütungssystem für Nicht-Risk-Taker

3) außertarifliches Vergütungssystem für Risk-Taker

Zu 1) Tarif-Vergütungssystem:

Das Vergütungssystem orientiert sich an dem Tarifvertrag für öffentliche und private Banken. Das Jahresgehalt der Tarifmitarbeiter setzt sich folgendermaßen zusammen:

– Grundgehalt (aufgeteilt auf zwölf Monate)

– tarifliche & freiwillige Sonderzahlungen

Zu 2) außertarifliches Vergütungssystem für Nicht-Risk-Taker:

Das AT-Vergütungssystem besteht aus folgenden Vergütungskomponenten:

– Grundgehalt (aufgeteilt auf zwölf Monate)

– kurzfristige variable Vergütungselemente

– langfristige variable Vergütungselemente (für leitende Angestellte)

Zu 3) außertarifliches Vergütungssystem für Risk-Taker:

– Das Grundgehalt wird in zwölf gleichen Teilen ausgezahlt.

– Die Risikoträger erhalten neben dem Grundgehalt künftig eine variable Vergütung nach dem „Risk-Taker-Modell“.

Das „Risk-Taker Modell“ beinhaltet einen mehrjährigen Bemessungszeitraum sowie eine zeitverzögerte Auszahlung der variablen Vergütung. Ein Teil der variablen Vergütung wird in sogenannten CO-Investments ausgezahlt, ein weiterer Teil wird in Form von Deferrals gewährt. Ziel ist es, die Risikobereitschaft der Risk-Taker zu reduzieren, in dem sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft langfristige Zeiträume für die Bemessung bzw. Auszahlung einfließen.

Gesamtsumme der im abgelaufenen Wirtschaftsjahr von der Kapitalverwaltungsgesellschaft gezahlten MitarbeitervergütungEUR70.400.000,00
Davon feste VergütungEUR45.400.000,00
Davon variable Vergütung 4)EUR25.000.000,00
Zahl der Mitarbeiter der Kapitalverwaltungsgesellschaft539
Gesamtsumme der im abgelaufenen Wirtschaftsjahr von der Kapitalverwaltungsgesellschaft gezahlten Vergütung an Risk-TakerEUR5.800.000,00
Zahl der Führungskräfte9
Vergütung der FührungskräfteEUR5.800.000,00
Zahl der Mitarbeiter0
Vergütung der MitarbeiterEUR0,00

1) Der prozentuale Ausweis kann von anderen Informations-Dokumenten innerhalb der Union Investment Gruppe abweichen.
2) Für diesen Investmentanteil kann eventuell eine erfolgsabhängige Vergütung berechnet werden.
3) Wesentliche sonstige Erträge (und sonstige Aufwendungen) i.S.v. § 16 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. e) KARBV sind solche Erträge (Aufwendungen), die mindestens 20 % der Position „sonstige“ Erträge („sonstige“ Aufwendungen) ausmachen und die „sonstige“ Erträge („sonstige“ Aufwendungen) 10 % der Erträge (Aufwendungen) übersteigen.
4) Die variable Vergütung bezieht sich auf Zahlungen, die im Jahr 2021 geflossen sind.

Angaben zur Mitarbeitervergütung im Auslagerungsfall

Die KVG zahlt keine direkten Vergütungen aus dem Fonds an Mitarbeiter der Auslagerungsunternehmen.

Die Auslagerungsunternehmen haben folgende Informationen veröffentlicht bzw. mitgeteilt:

Gesamtsumme der im abgelaufenen Wirtschaftsjahr der Auslagerungsunternehmen gezahlten MitarbeitervergütungEUR75.300.000,00
davon feste VergütungEUR53.100.000,00
davon variable VergütungEUR22.200.000,00
Direkt aus dem Fonds gezahlte VergütungenEUR0,00
Zahl der Mitarbeiter der Auslagerungsunternehmen623

Angaben zu wesentlichen Änderungen gem. § 101 Abs. 3 Nr. 3 KAGB

Im abgelaufenen Berichtszeitraum haben sich keine wesentlichen Änderungen ergeben.

Zusätzliche Informationen

Prozentualer Anteil der schwer liquidierbaren Vermögensgegenstände, für die besondere Regelungen gelten 0,00 %

Angaben zu den neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement gem. § 300 Abs. 1 Nr. 2 KAGB

Im abgelaufenen Berichtszeitraum haben sich keine neuen Regelungen zum Liquiditätsmanagement ergeben.

Angaben zum Risikoprofil und dem eingesetzten Risikomanagementsystem gemäß § 300 Abs. 1 Nr. 3 KAGB

Angaben zum Risikoprofil

Zur Ermittlung der Sensitivitäten des Portfolios des Investmentvermögens gegenüber den Hauptrisiken werden regelmäßig Stresstests durchgeführt sowie Risikokennzahlen wie der Value at Risk berechnet.

Im abgelaufenen Berichtszeitraum wurden die festgelegten Risikolimite für das Investmentvermögen nicht überschritten.

Angaben zum eingesetzten Risikomanagement-System

Das Risikomanagement-System der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) ist ein fortlaufender Prozess, der die Gesamtheit aller organisatorischen Maßnahmen und Regelungen zur Identifizierung, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken umfasst, denen jedes von ihr verwaltete Investmentvermögen ausgesetzt ist oder sein kann. Das Risikomanagement-System ist gemäß den Aufsichtsrechtlichen Anforderungen organisiert. Als zentrale Komponente des Risikomanagement-Systems ist eine ständige Risikomanagement-Funktion eingerichtet. Vorrangige Aufgabe dieser Funktion ist die Gestaltung der Risikopolitik des Investmentvermögens, die Risiko-Überwachung und die Risiko-Messung, um sicherzustellen, dass das Risikoniveau laufend dem Risikoprofil des Investmentvermögens entspricht.

Die ständige Risikomanagement-Funktion hat die nötige Autorität, Zugang zu allen relevanten Informationen und informiert regelmäßig die Geschäftsleitung der KVG.

Die Risikomanagement-Funktion ist von den operativen Einheiten funktional und hierachisch getrennt. Die Funktionstrennung ist bis hin zur Geschäftsleitung der KVG sichergestellt.

Die Risikomanagement-Grundsätze sind angemessen dokumentiert und geben Aufschluss über die zur Messung und Steuerung von Risiken eingesetzten Maßnahmen und Verfahren, die Schutzvorkehrungen zur Sicherung einer unabhängigen Tätigkeit der Risikomanagement-Funktion, die für die Steuerung von Risiken eingesetzten Techniken sowie die Einzelheiten der Zuständigkeitsverteilung innerhalb der KVG für Risikomanagement- und operationelle Verfahren.

Die Wirksamkeit der Risikomanagement-Grundsätze wird jährlich von der internen Revision überprüft.

Angaben zur Änderung des max. Umfangs des Leverage § 300 Abs. 2 Nr. 1 KAGB

Festgelegtes Höchstmaß für Leverage-Umfang nach Bruttomethode800,00 %
Tatsächlicher Leverage-Umfang nach Bruttomethode83,04 %
Festgelegtes Höchstmaß für Leverage-Umfang nach Commitmentmethode300,00 %
Tatsächlicher Leverage-Umfang nach Commitmentmethode83,01 %

Weitere zum Verständnis des Berichts erforderliche Angaben

n.a.

Angabe gemäß Verordnung (EU) 2020/​852 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen („Taxonomie-Verordnung“)

Die diesem Finanzprodukt zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Zusätzliche Anhangangaben gemäß der Verordnung (EU) 2015/​2365 über Wertpapierfinanzierungsgeschäfte

Wertpapier-DarlehenPensionsgeschäfteTotal Return Swaps
Verwendete Vermögensgegenstände
absolutn.a.n.a.n.a.
in % des Fondsvermögenn.a.n.a.n.a.
Zehn größte Gegenparteien 1)
1. Namen.a.n.a.n.a.
1. Bruttovolumen offene Geschäften.a.n.a.n.a.
1. Sitzstaatn.a.n.a.n.a.
Art(en) von Abwicklung und Clearing (z.B. zweiseitig, dreiseitig, Central Counterparty)
n.a.n.a.n.a.
Geschäfte gegliedert nach Restlaufzeiten (absolute Beträge)
unter 1 Tagn.a.n.a.n.a.
1 Tag bis 1 Woche (= 7 Tage)n.a.n.a.n.a.
1 Woche bis 1 Monat (= 30 Tage)n.a.n.a.n.a.
1 bis 3 Monaten.a.n.a.n.a.
3 Monate bis 1 Jahr (= 365 Tage)n.a.n.a.n.a.
über 1 Jahrn.a.n.a.n.a.
unbefristetn.a.n.a.n.a.
Art(en) und Qualität(en) der erhaltenen Sicherheiten
Artenn.a.n.a.n.a.
Qualitäten 2)n.a.n.a.n.a.
Währung(en) der erhaltenen Sicherheiten
n.a.n.a.n.a.
Sicherheiten gegliedert nach Restlaufzeiten (absolute Beträge)
unter 1 Tagn.a.n.a.n.a.
1 Tag bis 1 Woche (= 7 Tage)n.a.n.a.n.a.
1 Woche bis 1 Monat (= 30 Tage)n.a.n.a.n.a.
1 bis 3 Monaten.a.n.a.n.a.
3 Monate bis 1 Jahr (= 365 Tage)n.a.n.a.n.a.
über 1 Jahrn.a.n.a.n.a.
unbefristetn.a.n.a.n.a.
Ertrags- und Kostenanteile
Ertragsanteil des Fonds
absolutn.a.n.a.n.a.
in % der Bruttoerträgen.a.n.a.n.a.
Kostenanteil des Fondsn.a.n.a.n.a.
davon Kosten an Kapitalverwaltungsgesellschaft /​ Ertragsanteil der Kapitalverwaltungsgesellschaft
absolutn.a.n.a.n.a.
in % der Bruttoerträgen.a.n.a.n.a.
davon Kosten an Dritte /​ Ertragsanteil Dritter
absolutn.a.n.a.n.a.
in % der Bruttoerträgen.a.n.a.n.a.
Erträge für den Fonds aus Wiederanlage von Barsicherheiten, bezogen auf alle Wertpapierfinanzierungsgeschäfte und Total Return Swaps (absoluter Betrag)
n.a.

Wertpapierfinanzierungsgeschäfte und Total Return Swaps

Verliehene Wertpapiere in % aller verleihbaren Vermögensgegenstände des Fonds
n.a.
Zehn größte Sicherheitenaussteller, bezogen auf alle Wertpapierfinanzierungsgeschäfte und Total Return Swaps 3)
1. Namen.a.
1. Volumen empfangene Sicherheiten (absolut)n.a.
Wiederangelegte Sicherheiten in % der empfangenen Sicherheiten, bezogen auf alle Wertpapierfinanzierungsgeschäfte und Total Return Swaps
keine wiederangelegten Sicherheiten;
gemäß Verkaufsprospekt ist bei Bankguthaben eine Wiederanlage zu 100% möglich
Verwahrer /​ Kontoführer von empfangenen Sicherheiten aus Wertpapierfinanzierungsgeschäften und Total Return Swaps
Gesamtzahl Verwahrer /​ Kontoführer0
Verwahrart begebener Sicherheiten aus Wertpapierfinanzierungsgeschäften und Total Return Swaps
In % aller begebenen Sicherheiten aus Wertpapierfinanzierungsgeschäften und Total Return Swaps
gesonderte Konten /​ Depotsn.a.
Sammelkonten /​ Depotsn.a.
andere Konten /​ Depotsn.a.
Verwahrart bestimmt Empfängern.a.

1) Es werden nur die tatsächlichen Gegenparteien des Sondervermögens aufgelistet. Die Anzahl dieser Gegenparteien kann weniger als zehn betragen.
2) Es werden nur Vermögensgegenstände als Sicherheit genommen, die für das Sondervermögen nach Maßgabe des Kapitalanlagegesetzbuches erworben werden dürfen. Neben ggf. Bankguthaben handelt es sich um hochliquide Vermögensgegenstände, die an einem liquiden Markt mit transparenter Preisfeststellung gehandelt werden. Die gestellten Sicherheiten werden von Emittenten mit einer hohen Kreditqualität ausgegeben. Diese Sicherheiten sind in Bezug auf Länder, Märkte und Emittenten angemessen risikodiversifiziert.Weitere Informationen zu Sicherheitenanforderungen befinden sich in dem Verkaufsprospekt des Fonds/​Teilfonds.
3) Es werden nur die tatsächlichen Sichherheitenaussteller des Sondervermögens aufgelistet. Die Anzahl dieser Sicherheitenaussteller kann weniger als zehn betragen.

 

Frankfurt am Main, 4. Juli 2022

Union Investment Privatfonds GmbH

– Geschäftsführung –

VERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Union Investment Privatfonds GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresbericht nach § 7 KARBV des Sondervermögens VR Sachsen Global Union –bestehend aus dem Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022, der Vermögensübersicht und der Vermögensaufstellung zum 31. März 2022, der Ertrags- und Aufwandsrechnung, der Verwendungsrechnung, der Entwicklungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 sowie der vergleichenden Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre, der Aufstellung der während des Berichtszeitraums abgeschlossenen Geschäfte, soweit diese nicht mehr Gegenstand der Vermögensaufstellung sind, und dem Anhang – geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresbericht nach § 7 KARBV in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und ermöglicht es unter Beachtung dieser Vorschriften, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresberichts nach § 7 KARBV in Übereinstimmung mit §102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts nach § 7 KARBV“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Union Investment Privatfonds GmbH (im Folgenden die „Kapitalverwaltungsgesellschaft“) unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht nach § 7 KARBV zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den „Jahresbericht“ – ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen –, mit Ausnahme des geprüften Jahresberichts nach § 7 KARBV sowie unseres Vermerks.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresbericht nach § 7 KARBV erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlußfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresbericht nach § 7 KARBV oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresbericht nach § 7 KARBV
Die gesetzlichen Vertreter der Kapitalverwaltungsgesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresberichts nach § 7 KARBV, der den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresbericht nach § 7 KARBV es unter Beachtung dieser Vorschriften ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresberichts nach § 7 KARBV zu ermöglichen, der frei von wesentlichen –beabsichtigten oder unbeabsichtigten– falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresberichts nach § 7 KARBV sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, Ereignisse, Entscheidungen und Faktoren, welche die weitere Entwicklung des Investmentvermögens wesentlich beeinflussen können, in die Berichterstattung einzubeziehen. Das bedeutet unter anderem, dass die gesetzlichen Vertreter bei der Aufstellung des Jahresberichts nach § 7 KARBV die Fortführung des Sondervermögens durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft zu beurteilen haben und die Verantwortung haben, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung des Sondervermögens, sofern einschlägig, anzugeben.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts nach § 7 KARBV

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresbericht nach § 7 KARBV als Ganzes frei von wesentlichen –beabsichtigten oder unbeabsichtigten– falschen Darstellungen ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht nach § 7 KARBV beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresberichts nach § 7 KARBV getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher –beabsichtigter oder unbeabsichtigter– falscher Darstellungen im Jahresbericht nach § 7 KARBV, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresberichts nach § 7 KARBV relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Kapitalverwaltungsgesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern der Kapitalverwaltungsgesellschaft bei der Aufstellung des Jahresberichts nach § 7 KARBV angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben

ziehen wir Schlussfolgerungen auf der Grundlage erlangter Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fortführung des Sondervermögens durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresbericht nach § 7 KARBV aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass das Sondervermögen durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft nicht fortgeführt wird.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresberichts nach § 7 KARBV einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresbericht nach § 7 KARBV die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresbericht nach § 7 KARBV es unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 4. Juli 2022

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Peetz, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dinko Grgat, Wirtschaftsprüfer